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Sushi machen bietet sich sehr gut an, um bei Feiern jeglicher Art einen besonderen Event zu haben und die Gäste mit einzubeziehen.
Ich habe z.B. schon bei meinem Geburtstag ein "Sushi-Making" mit Freunden organisiert, und auch meine Verwandtschaft war bei einer anderen Gelegenheit recht angetan.
Planung und Vorbereitung
Wichtig ist dafür natürlich die Vorbereitung, damit jeder auch etwas "zu tun" hat, und genug Bambusmatten zum Rollen, Noriblätter, Schüsseln mit Essigwassr für die Hände, Messer, etc vorhanden sind.
Man sollte überlegen, wie viele Gäste erwartet werden. Es hat sich bewährt, diese schon mal vorab als 2er-Gruppen zu planen.
Überlegen sollte man jetzt auch, weil viele Sorten Sushi man machen will, damit jeder "beschäftigt" ist und am Ende auch genug Sushi da ist, dass alle satt werden.
Jede 2er-Gruppe bekommt dann Aufgaben (z.B. Zutaten kleinschneiden, Maki rollen etc.) zugewiesen.
Bewährt hat es sich auch, je nachdem viel viele Gäste erwartet werden, zumindest EINE Sushi-Sorte schon vorher fix und fertig zu haben.
Ich wähle dabei immer eines der Inaritaschen-Rezepte. Diese kann man schon morgens fertig machen und dann bis zum Abend, wenn die Gäste kommen, im Kühlschrank aufheben.
Reis kochen
Es ist gut, den Reis morgens schon zu kochen, dann hat man ihn fertig, wenn gerollt werden soll.
Für 10 Personen hab ich 500-600 Gramm (ungekochten) Reis verwendet und nach dem Rezept für Sushireis gekocht und vorbereitet.
Die Gäste sind da, es kann gerollt werden.
Ich habe es immer so gemacht, dass ich gefragt habe, wer was machen will.
Manche Gäste wollten lieber "Schnippeln", andere gerne "rollen".
Dann zeige ich in der Regel erst einmal, wie man eine einfache Makirolle z.b. nur mit Gurke oder Avocado dreht. Den Reis schön dünn aufs Noriblatt, oben einen Streifen freilassen, Zutaten drauf, Rolle drehen.
Meistens klappt das schon bald ganz gut.
Für Experimentierfreudige zeige ich dann, wie man eine dickere Rolle (Futo-Maki) mit mehreren Zutaten herstellt, oder besonders beliebt weil dekorativ eine Inside-Out-Rolle mit Sesam oder Tobiko (Fischrogen) außen.
Immer als leckere Ergänzung bei allen Gästen willkommen: Nigiri mit Lachs.
Hier ist eine 2er-Gruppe am Werk, bei der einer den Lachs aufschneidet, der andere die Reisbällchen formt. Die Nigiri zusammenbauen können dann beide gemeinsam.
Wenn man eine relativ kleine Küche hat, sollte man sich vorher schon mal überlegen, wie das endgültige Schneiden der Sushi-Rollen vor sich gehen soll. Außerdem sollte man genügend viele Platten oder große Teller bereit halten.
Denn bei den genannten 10 Gästen und ca. 4-5 Sushisorten kommt schon einiges an Sushiröllchen zusammen.

Wenn dann alle Rollen zerschnitten und auf Platten oder Teller verteilt - und optimalerweise noch schön dekoriert sind - (bei Sushi besonders wichtig: das Auge isst mit), kann das Ergebnis der gemeinsamen Roll-Aktion dann auch gemeinsam genossen werden.
Viel Spass beim gemeinsamen Drehen und guten Appetit.

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