Sushi-Restaurant „Dai“ zog um und eröffnete neu

Auf der Konferenz South by Southwest (SKSW) werden die kuriosesten Erfindungen vorgestellt. Für Aufsehen in der Sushi-Community hat der sogenannte „Pixel Food Printer“ gesorgt. Eine Entwicklung des Unternehmens Open Meals. Mit diesem 3D-Drucker lässt sich Sushi aus dem Nichts erschaffen. Wie der Name es schon verrät, wirkt jede Mahlzeit wie aus übergroßen Pixeln zusammengesetzt. Trotzdem kann man das Pixel Food essen, aber schmeckt es denn auch?

Essen überall ausdrucken können

Essbares Sushi aus dem 3D-Drucker: Schmeckt das?So lässt sich die große Vision der Japaner in wenige Worte fassen. Ihre auf Nahrung spezialisierten 3D-Drucker können Nahrung in beliebige Formen bringen. Wer so ein Gerät besitzt, muss sich dafür nur noch die richtigen Informationen herunterladen. Wofür Open Meals die Plattform „Food Base“ ins Leben rief.

Eine interaktive Community, welche aus aller Welt Daten zusammenträgt und somit Rezepte für den 3D-Drucker teilt. Das gezeigte Sushi im Video unten dient dabei als Beispiel. Tatsächlich sind dem Pixel Food Printer keine Grenzen gesetzt. Wichtig für den Drucker sind Angaben zu Form, Farbe, Geschmack und Inhaltsstoffe des Gerichts.

Steht die Zusammensetzung fest, kann der 3D-Drucker loslegen. Er reproduziert die Vorlage aus essbarem Gel. Diesem werden Aromen, Lebensmittelfarbe und Nahrungsstoffe hinzugefügt. Um es dann Pixel für Pixel in das Endprodukt zu verwandeln. Ein solches Replikat dürfte aber kaum mit einem selbstgemachten Sushi vergleichbar sein.

Spielerei oder realer Nutzen?

Als Laie würde man dieses gedruckte Essen sicherlich einmal probieren. Doch inwieweit ist diese Technologie in der Praxis zu gebrauchen? Wer das Sushi aus dem Drucker auf der SKSW probieren durfte, merkte sofort den Unterschied. Um es geschmacklich vergleichbar zu machen, braucht es noch viel Arbeit. Interessant ja, aber selbst wenn die perfekte Zusammensetzung nachgeahmt werden kann, bleibt es ein weitestgehend künstliches Produkt.

Sushi-Restaurants müssen sich von dieser Idee deshalb nicht bedroht fühlen. Wie so etwas für die Zukunft aussehen könnte, verrät das folgende futuristische Video: