Das beste Sushi in Franken: Eine Leser-Abstimmung

Sojasauce – Flüssige Würze für Sushi und Co.

Traditionelles Sushi wird grundsätzlich mit Sojasauce und Wasabi serviert. Die Sauce wird wie der Name bereits erwähnt aus den Sojabohnen gewonnen und harmoniert bestens mit dem frischen Fisch und Reis. Doch Sojasauce ist nicht gleich Sojasauce, hier muss man unterscheiden. Je nach Land unterscheidet sich der Geschmack, so ist z.B. thailändische Sojasauce süßer als die aus Japan. Ebenfalls spielt die Herstellung der Sojasauce eine wichtige Rolle. Wir möchten Ihnen nachfolgend erklären was Sie bei Sojasauce beachten sollten, denn nicht jede Sojasauce ist 100% geeignet für Sushi.
In kleinen und großen Flaschen steht sie schon seit Jahren in den Supermarktregalen. Zum Verfeinern asiatischer Speisen, für Marinaden und auch zum Dippen beim Sushi ist Sojasauce das Mittel der Wahl. Wer sich jedoch etwas eingehender mit der Thematik beschäftigt, wird schnell erkennen: Sojasauce ist nicht gleich Sojasauce. Es gibt verschiedene Varianten und auch Herstellungsarten, die die Eignung einer solchen Würzsauce für ein bestimmtes Gericht beeinflussen.

Welche Sojasauce zum Sushi?

Info:
Eine Sojasauce aus hochwertigen Ausgangsstoffen und nach traditioneller Brauart lässt sich zusätzlich in japanische und die chinesische Varianten unterteilen. Für Sushi richtig ist stets japanische Sojasauce, da die chinesische Alternative meist sehr viel salziger ist und die Noten des Sushi zu stark dominieren würde.

Eine Sojasauce aus hochwertigen Ausgangsstoffen und nach traditioneller Brauart lässt sich zusätzlich in japanische und die chinesische Varianten unterteilen. Für Sushi richtig ist stets japanische Sojasauce, da die chinesische Alternative meist sehr viel salziger ist und die Noten des Sushi zu stark dominieren würde.

Japanische Sojasauce ohne künstliche Zusatzstoffe und aus einem traditionell arbeitenden Haus ist genau das, was zum Sushi passt. Sie ist angenehm mild und verfügt über eine eher dezente Salzigkeit. Dies lässt den einzelnen Zutaten des Sushi wie Reis, Fisch und Gemüse ausreichend Raum zur aromatischen Entfaltung. Zum Sushi wird die Sauce dann in einem fachen Schälchen gereicht, in das die einzelnen Stücke sanft eingetaucht werden können.

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Die Herstellung von Sojasauce

Die klassische Sojasauce wird – wie es ihr Name bereits verrät – aus Sojabohnen hergestellt. Die Bohnen werden nach der Ernte fein gemahlen und gedünstet. Geröstetes Schrot aus Reis oder auch Weizen wird dann mit den gemahlenen Sojabohnen vermischt und mit besonderen Mikroorganismen angereichert. Nach diesem Schritt liegt das sogenannte „koji“, die Trockenmaische vor. Diese Maische wird dann mit Wasser und Salz vermengt, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. In großen Tanks erfolgt dann die Gärung. Im Laufe von einem halben Jahr bis hin zu acht Monaten entwickelt sich dann die typische Farbe und Aromatik der Sojasauce. Premium Produkte reifen sogar mehrere Jahre lang. Am Schluss der Reifungszeit wird die Masse in den Tanks mit feinen Laken gepresst und gefiltert. Nach dem Pasteurisieren kann sie dann in Flaschen gefüllt werden.

Es gibt heute selbstverständlich auch industriell hergestellte Saucen aus Sojaprotein, das durch Zugabe von Salzsäure hydrolysiert werden. Die Zugabe von Hefe und Milchsäurebakterien beschleunigt den Reifungsprozess, sodass die fertige Sojasauce schon nach wenigen Tagen abgefüllt werden kann. Geschmacklich jedoch sind industriell hergestellte Sojasaucen weitaus weniger aromatisch als ihre traditionell hergestellten Verwandten. Gegen ein Produkt spricht dann vor allem auch die Zugabe von Farbstoffen, künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern oder auch Konservierungsstoffen.

Eignen sich die Sojasauce Fischchen für Sushi?

Jeder kennt Sie die kleinen Fischschen gefüllt mit Sojasauce, doch eignen sich diese wirklich für Sushi?

Unserer Meinung nach sollte man lieber auf ein hochwertigeres Produkt zurück greifen.

Es gibt bereits für wenig Geld leckere und natürlich gebraute Sojasaucen. Sollte man gerade nichts anderes als die Sojasauce Fischchen zur Hand haben, eignen sich diese natürlich auch um den Geschmack etwas zu verfeinern.

Unsere Empfehlung: Kikkoman Soja-Sauce

Die KIKKOMAN Soja-Sauce überzeugt durch natürliche Zutaten, um genau zu sagen vier. Es werden ausschließlich Zutaten wie Soja-Bohnen, Weizen, Wasser und Salz für die Herstellung verwendet. Die Sojasauce ist frei von Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, zugesetzten Aromen und Konservierungsstoffen. Doch nicht nur die Inhaltsstoffe überzeugen, sondern auch der Preis. Für wenig Geld kriegen Sie eine sehr hochwertige und leckere Sojasauce für Ihr Sushi.

Viele greifen zu der KIKKOMAN Sashimi & Sushi Sojasauce da diese milder im Geschmack ist als die herkömmliche Soja-Sauce von Kikkoman. Jedoch ist die herkömmliche Sojasauce unserer Meinung nach besser, da diese keine Inhaltsstoffe wie Hefeextrakt und Zucker verfügt. Als kleinen Tipp können wir Ihnen empfehlen, einfach ein bisschen weniger zu verwenden wenn die Sojasauce Ihnen zu intensiv ist.

Erhältlich ist die Sojasauce in einer 150ml Glasflasche oder in einer 1 Liter Sparversion. Zu welcher Größe Sie greifen, ist Ihnen selbst überlassen. Guten Hunger und viel Spaß beim Sushi essen.

Ingwer

Unverzichtbar zum Sushi

Oberirdisch ist Ingwer nur schwer als solcher zu erkennen. Vor allem Laien tun sich schwer, die Pflanze mit ihren länglichen Blättern und gelben Blüten als Ingwer zu identifizieren. Dies liegt vor allem daran, dass der heiß begehrte Teil des Ingwers unter der Erde wächst. Die Wurzeln der Pflanze, die knollenartig wachsen, sind in weiten Teilen der Welt beliebt. Als Gewürz für Getränke und Speisen, in der traditionellen chinesischen Medizin und auch beim Sushi erweist sich Ingwer immer wieder aufs Neue als echter Allrounder. Vor allem als „Gari“ wird Ingwer von Sushi-Liebhabern hoch geschätzt.

Wie Ingwer schmeckt

Die unverarbeitete Ingwerknolle riecht leicht zitronig und weist eine hellgelbliche Färbung auf. Die dicke Haut schützt das leicht holzige Innere vor der Austrocknung. Am Gaumen erweist sich Ingwer als würzig mit einer leicht brennenden Schärfe. Hierfür verantwortlich sind Harzsäuren, ätherisches Öl und der scharfe Stoff „Gingerol“.

Gari Ingwer – Eingelegte Sushi Beilage

Während Ingwer in der modernen Kühe häufig frisch gerieben oder in Pulverform zum Einsatz kommt, braucht es für stilechten Sushi Genuss den sogenannten „Gari“. Hierbei handelt es sich um eingelegte Ingwerscheiben, die vor allem zwischen den einzelnen Gängen gegessen werden. Durch ihre besondere Aromatik sollen die Ingwerscheiben dabei helfen, die Geschmacksnerven zu neutralisieren und somit bereit für den nächsten Gang zu machen.

Bei der Herstellung von Gari wird die frische Ingwerknolle geschält und in Stücke geschnitten. Diese Stücke werden dann gesalzen und dürfen im Anschluss mehrere Tage lang ruhen. Dann erfolgt das feine Abtrennen dünner Ingwerscheiben, die kurz in der Pfanne blanchiert werden. In einem Topf wird eine Mischung aus Essig (entweder Pflaumen- oder Reisessig), Zucker und Wasser aufgekocht, in der die dünnen Ingwerscheiben zum Schluss eingelegt werden. Um „Gari“ mit Reisessig und solchen mit Pflaumenessig unterscheiden zu können, sollten Sushi-Fans die Begriffe „Amazu“ und „Umezu“ kennen. Amazu steht für Gari mit Reisessig, während es sich bei Umezu um Gari mit Pflaumenessig handelt.

Für gewöhnlich ist Gari gelb. Es gibt jedoch auch gefärbte Varianten, bei denen die Ingwerscheiben eine zartrosa Färbung aufweisen. Diese entsteht durch die Zugabe von Lebensmittelfarbe der auch roter „Shiso“, einer krautartigen Pflanze. Geschmacklich unterscheiden sich gefärbter und ungefärbter Gari nicht.

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  • Eingelegter Ingwer, mit Süßungsmitteln.
  • Beliebte Beilage zu Sushi.
  • Zutaten: Ingwer; Wasser, Salz, Säuerungsmittel: Citronensäure, Essigsäure, Konservierungsstoff: Kaliumsorbat, Geschmacksverstärker: Mononatriumglutamat, Süßungsmittel: Saccharin, Aspartam (enthält eine Phenylalaninquelle), Sucralose.
  • Inhalt: 1.500g / Abtropfgewicht: 1.000g
  • Herkunft: China

Noriblätter

Aromatische Algenspezialität

Die grüne Ummantelung des Klassikers Maki Sushi hat nicht nur optische Wirkung. Auch verleiht die dünne Schicht Nori dem Sushi Stabilität und einen ganz besonderen Geschmack. Interessant hieran ist, dass es sich bei dem Produkt nicht um eine einzelne Algenart handelt, sondern als Bezeichnung für rund dreißig unterschiedliche Arten von Grün- und Rotalgen dient. Wer Noriblätter bei der Zubereitung von Sushi verwendet, wird außerdem auf geröstete und ungeröstete Varianten stoßen.

Was ist Nori?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich hier um einen Oberbegriff für unterschiedliche Algenarten. Diese wachsen meist an Flussmündungen in Japan, Korea oder China, werden aufgrund der wachsenden Beliebtheit inzwischen jedoch auch in Europa und den USA angebaut. Da Nori in Süßwasser wächst, erhalten die Algen ein süßlich-mildes und weniger salziges Aroma. Dies schlägt sich auch im Jodgehalt nieder, der deutlich geringer ausfällt als bei Meeresalgen-Arten.

Für gewöhnlich erfolgt die Ernte der Algen während der Herbstmonate. Sie werden nach der Ernte gründlich abgespült und im Anschluss in kleine Stücke geschnitten. Aus den Algenstücken erzeugen die Hersteller eine Masse, die zwischen größere Matten gepresst und getrocknet wird. Zumeist verfestigen sich Nori Platten in speziellen Trockenkammern, es gibt jedoch auch Varianten, die in der Sonne getrocknet werden. Am Schluss des Produktionsprozesses entstehen sehr dünne, grüne oder rötliche Algenplatten, die auf vielfältige Weise zum Einsatz kommen.

Nori-Varianten und Einsatzgebiete

Bei der Verwendung für Sushi kommt in aller Regel das sogenannte Yaki-Nori zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um geröstete Noriplatten, die sich leicht rollen und biegen lassen. Davon abgesehen gibt es weitere Verwendungsmöglichkeiten in der kreativen Küche:

  • Kizami: Dünne, geröstete Streifen zur Garnierung asiatischer Gerichte
  • Ao:Pulver zum Garnieren oder Würzen
  • Ajitsuke: geröstete Stücke, die mit Sojasauce gewürzt werden.

Im Bereich der Sushi-Zubereitung kommen sowohl Yaki-Nori für das Ummanteln der Sushirollen als auch Ajitsuke-Nori als knusprige Beilage zum Einsatz. Damit die Nori Blätter in der eigenen Küche möglichst lange halten, sollten sie stets luftdicht verschlossen und an einem dunklen Ort aufbewahrt werden.

Rote oder grüne Noriblätter ?

Es gibt sowohl rote als auch grüne Varianten der Noriblätter. Bei der Zubereitung von Sushi ist die Unterscheidung besonders wichtig, denn roten Blätter sind nicht geröstet. Sie müssen in der eigenen Küche zunächst selbst geröstet werden, bevor sie zum Einsatz kommen können. Das Rösten erfolgt am einfachsten, indem die Noriblätter für etwa eine halbe Minute in einen, auf 230 °C, vorgeheizten Ofen gelegt werden.

Wer sich diesen Arbeitsschritt ersparen möchte, kauft daher am besten gleich grüne und bereits geröstete Nori.

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Nori Blätter richtig vorbereiten

Grundsätzlich muss man die Nori-Blätter nicht wirklich vorbereiten, diese können fertig zugeschnitten gekauft werden. Für die Weiterverarbeitung zu Sushi nimmt man die Blätter ausschließlich aus der Verpackung und rollt diese anschließend mit Zutaten wie Fisch und Reis zu einer fertigen Sushi-Rolle. Für Sushisorten wie Maki wird z.B. 3/4 des Nori-Blattes verwendet, für größere Sorten wie Futo-Maki das ganze Blatt und für kleinere Sushiarten wie Ura-Maki nur das halbe Blatt. Hier kann jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er vom Nori-Blatt für sein Sushi verwenden möchte.

Muss man Nori-Blätter einweichen?

Für die Verarbeitung zu Sushi werden die speziellen Algenblätter extra getrocknet und geröstet. Die Blätter sind zwar anfangs noch sehr trocken, müssen aber nicht zusätzlich angefeuchtet oder eingeweicht werden. Ist das Nori-Blatt zu feucht zerreißt es während dem Rollen und Zutaten wie Reis, Fisch und Gemüse fallen aus dem Blatt. Das trockene Nori-Blatt wird sozusagen ausreichend durch die Füllung angefeuchtet und erreicht eine optimale Konsistenz. Also nicht den Fehler machen und das Blatt extra anfeuchten.

Es gibt eine tolle Auswahl an Noriblättern

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Wie rum verwendet man die Nori-Blätter?

Erstmal hört es sich vielleicht ein wenig komisch an eine extra Überschrift für diese Frage zu erstellen, doch viele Sushi-Anfänger stellen sich diese Frage. Bei meinem ersten Sushi habe ich selbst nicht darauf geachtet und wusste nicht, welche Seite des Nori-Blattes ist eigentlich die Richtige? Ganz einfach, das Nori-Blatt muss mit der glänzenden Seite nach unten liegen. Um es genauer zu beschreiben, die Füllung kommt auf die matte Seite des Nori-Blattes, damit die glänzende Seite außen am Sushi ist.

Sind Nori-Blätter gesund?

Grundsätzlich sind Algenblätter sehr gesund und nahe zu unschlagbar als Mineralstofflieferanten. Angefangen bei Zink, Vitamin A, E und C sowie auch Vitamin B 12. Ebenfalls enthalten die Algenblätter auch viel Eiweiß und sind dementsprechend ein guter Proteinlieferant. Die Nori-Blätter enthalten auch Jod, aufgrund dessen sollten Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion diese nur in geringen Mengen verzehren. In China werden die Blätter bei medizinischen Zwecken auch gegen Bluthochdruck verwendet. Ihnen wird auch nachgesagt, dass sie sich sehr gut für eine gesunde und figurbewusste Ernährung eignen. Die leckeren Algenblättchen sind fast fettfrei und sollen sich auch positiv auf die Verdauung ausüben.

Nori-Blätter kaufen

Wenn es um die Nori-Blätter geht, stellen sich viele die Frage: gibt es die Blätter im Supermarkt oder nur in speziellen Geschäften? Sind die Nori-Blätter online günstiger? Gibt es einen Qualitätsunterschied? Anders als damals vertreiben mittlerweile auch viele Supermärkte die Nori-Blätter. Natürlich finden Sie die Nori-Blätter auch in Asia-Shops. Ebenso können Sie die Nori-Blätter auch ganz einfach im Internet bestellen. Grundsätzlich sind die meisten Produkte im Internet etwas günstiger als im Geschäft, hier können Sie die Preise ja selbst vergleichen und dementsprechend entscheiden wo Sie Ihre Nori-Blätter kaufen möchten.

Für Anfänger können wir ein Sushi Starter Set empfehlen, welches wichtiges Zubehör und Zutaten wie die Noriblätter beinhaltet. So kann man nicht nur eine menge Zeit beim Einkauf, sondern auch Geld sparen.

Sushi Box für Einsteiger

Unagi Maki Sushi Rezept

Für das Unagi Maki Sushi wird ein Süßwasser-Aal (Unagi) der Länge nach aufgeschnitten.
Die Besonderheit bei Unagi ist, dass er über Holzkohle aus Eichenholz gegrillt wird; anschließend wird der Aal gedünstet, um einen Teil seines hohen Fettgehaltes zu entziehen. Im letzten Schritt wird er mit einer speziellen Soße mariniert und noch einmal gegrillt.

Tipp: da der Fisch schon mariniert ist, muss das Sushi in diesem Fall nicht mehr in Sojasauce getunkt werden – aber die Geschmäcker sind ja unterschiedlich – probiert es einfach aus ;-)

Little Tokyo in Düsseldorf: Sushi, Sake & mehr probieren

Heute steht im Rahmen der Sushi Rezepte ein Ebi Sake Uramaki auf der Liste.
Die Inside-Outside-Rolle kann man noch leicht variieren, in dem man statt Frischkäse zum Beispiel eine japanische Mayonnaise verwendet – je nachdem, welche Zutaten Du zuhause hast.
Viel Spaß beim Sushi selber machen ;-)

Inside-Out-Rolls Thunfisch

Heute legen wir mit einer Inside-Out-Roll los und es kommt Thunfisch zum Einsatz….
Optional könnt Ihr die Rolls natürlich ergänzen und mit Wasabi, Sojasauce und Ingwer geniessen.
Folgendes Zubehör empfehlen wir um die Inside-Out-Rolls selber zu machen:

  • Sushi-Messer oder scharfes Messer
  • Sushi-Matte
  • Frischhaltefolie

Maki Sushi mit Lachs & Avocado

Maki Sushi ist wohl eine der bekanntesten Sushi-Formen, die es bei uns in jedem Sushi Restaurant gibt. Diese können mit Lachs oder Thunfisch oder gar vegetarisch mit Gurke oder Avocado gefüllt sein. Eine Kombination aus mehreren Zutaten ist natürlich auch möglich.
Mit Hilfe von diesem Schritt für Schritt Rezept, kannst du Maki Sushi mit Lachs und Avocado in Zukunft selbst machen und dieses ganz nach Belieben füllen. Welche Zutaten und welches Zubehör du benötigst, liste ich dir nachfolgend auf.

Was Du noch benötigst:

  • 1 Sushi Matte
  • etwas Frischhaltefolie
  • Ein scharfes (idealerweise japanisches) Messer

Als Beilage:

  • Sojasauce
  • eingelegter Ingwer

Veganes Sushi – Rezeptvorschläge

Dass Sushi auch ohne Fisch zubereitet werden kann, haben wir bereits beim vegetarischen Sushi bewiesen. Veganes Sushi, also Sushi ohne tierische Zutaten, kann man ganz einfach selber herstellen. Alles, was man dazu benötigt, ist das richtige Sushi-Zubehör sowie die entsprechenden Sushi-Zutaten

Das Gute beim selbstgemachten Sushi ist, dass man die Zutaten frei wählen und kombinieren kann. Lediglich die Hauptzutaten Sushi-Reis, Reisessig und Nori-Blätter sowie die Beilagen eingelegter Ingwer, Wasabi und Sojasauce sind bei allen Sushi-Sorten gleich.

Sushi-Reis – so einfach wirds gemacht

Um Sushi selber zu machen, benötigt man speziellen Sushi-Reis, den man im Asia-Laden, ausgewählten Supermärkten oder bei Amazon erhält. Dieser wird nach dem Kochen mit Reisessig, Zucker und Salz verfeinert. Eine kurze Anleitung für die Zubereitung von Sushi-Reis findest du nachfolgend – oder etwas ausführlicher auf unserer eigenen Sushi-Reis-Seite :

  1. Reis mit kaltem Wasser waschen bis er klar ist
  2. Reis zusammen mit Wasser in den Reiskocher oder Topf geben & nach Anleitung kochen
  3. Reis in eine Schüssel umfüllen
  4. Reisessig, Salz und Zucker* vermischen, leicht erwärmen & zum Reis hinzufügen
  5. Alles gut mit dem Löffel vermischen & mit einem Tuch abdecken

*Für 400 Gramm Reis vermischt man drei Esslöffel Reisessig mit einem Esslöffel Zucker und einem Teelöffel Salz. Diese Menge reicht, je nach Größe des Magens und Hungers, für mindestens zwei Personen.

Veganer sollten darauf achten, dass sie veganen Reisessig verwenden. Zwar enthält Essig keine direkten tierischen Inhaltsstoffe, kann aber unter Umständen mit Gelatine geklärt sein.

Veganen Reisessig findet man im Bio- oder Asia-Laden. Bestätigt vegane Sorten sind:

  • Sushi Vinegar von Kreyenhop & Kluge
  • Genmai Su von Ruschin
  • Genmai Su von Arche
  • Genmai Su von Lima

Ist der Reis vorbereitet, kann es ans eigentliche Zubereiten der Sushis gehen. Zu den drei Hauptarten des Sushis gehören die Maki-Sushis, Inside-Out-Rollen sowie Nigiri-Sushi.

Rezepte für veganes Maki-Sushi

Viele Makis sind von Natur aus bereits vegan. Zu den klassischen Makis, die frei von tierischen Inhaltsstoffen sind, gehören:

  • Avocado Maki (mit Avocado)
  • Kappa Maki (mit Gurke)
  • Paprika Maki (mit roter Paprika)
  • Shitake Maki (mit japanischen Pilzen)
  • Oshinko Maki (mit eingelegtem Rettich)
  • Kampyo Maki (mit Kürbisstreifen)
  • Tofu Maki (mit Tofu)

Wer Sushi zu Hause selber macht, kann natürlich frei entscheiden, welche Zutaten in das Sushi kommen. Veganer haben mindestens genauso viele Möglichkeiten, wie Fleischesser. Die Kombinationsmöglichkeiten für veganes Sushi sind schier unendlich.

Zutaten für veganes Sushi außerhalb der traditionellen Zubereitung können sein: Karotten, Kresse, Schnittlauch, Tomate, Basilikum, Räuchertofu, gegarte Kartoffeln, Seitan sowie Tempura-Gemüse. Für Tempura eignen sich am besten Paprika, Möhren und Frühlingszwiebeln.

Wer mutig ist, kann sein Sushi auch mit Bohnen, Spargel, Rote Beete oder sogar mit verschiedenen Obstsorten füllen. Besonders geeignet für süßes Sushi sind Honigmelonen, Papaya, Ananas, Mango und Kiwi. Auch Avocados und Tomaten werden im Übrigen zu den Früchten gezählt, obwohl sie als Gemüse verwendet werden.

Grundrezept für veganes Maki-Sushi

  1. Reis vorbereiten, Gemüse in feine Streifen schneiden
  2. Nori-Blätter in der Mitte durchschneiden (für 1 Maki-Rolle benötigt man jeweils nur ½ Blatt)
  3. ½ Nori-Blatt mit der glatten Seite auf die Bambusmatte legen
  4. Eine dünne Schicht Wasabi darauf verstreichen (optional)
  5. Hände anfeuchten & Reis in dünner Schicht gleichmäßig darauf verteilen, dabei oben oder unten einen guten Rand lassen
  6. Die Gemüsesticks, Tofu oder sonstige Zutaten (ebenfalls in länglich, dünne Streifen geschnitten) längs in einer Linie auf dem Reis anordnen
  7. Mit der Bambusmatte den Inhalt zusammenrollen & gut zusammenpressen
  8. Anschließend die Rolle in kleine Teile schneiden, die Messerklinge vor jedem Schnitt gut anfeuchten
Achtung:
Obwohl Wasabi an sich vegan ist, kann es vorkommen, dass fertige Wasabipaste Laktose enthält. Veganer oder Allergiker sollten beim Kauf also gut die Zutatenliste und Hinweise auf der Verpackung lesen. Alternativ kann man Wasabipulver kaufen und die Paste selber anmischen
.

Ein weiteres Risiko für Veganer besteht bei traditionell hergestellter Wasabipaste. In der japanischen Küche wird für die Herstellung die Wasabi-Wurzel mit einem Reibeisen (Oroshiki) bearbeitet, welches aus Haifischhaut besteht. Alternativ sind Reiben aus Metall im Einsatz. Hier gibt es spezielles veganes Wasabi zu kaufen.

Rezepte für vegane California Rolls

Eine weitere Sushi-Art sind die California Rolls oder Inside Out Rolls. Wie der Name bereits erahnen lässt wird das Sushi hier von innen nach außen gedreht. Der Reis befindet sich dann auf der Außenseite und das Nori-Blatt im Inneren der Rolle.
California Rollen werden in der Regel mit Frischkäse oder Mayonnaise verfeinert. Als Veganer kann man diese Zutaten einfach weglassen oder mit veganen Alternativen ersetzen. Von Natur aus vegan sind die traditionellen Sorten:

  1. Kappa I.O. (mit Salatgurke)
  2. Shinko I.O. (mit eingelegtem Rettich)
  3. Avocado I.O. (mit Avocado)

Genau wie bei den Makis auch, kann man seine Inside-Out-Sushis mit allem zubereiten, was Herz und Mund begehrt. Lecker sind zum Beispiel die Kombinationen Avocado, Gurke, Räuchertofu oder Tomate und Basilikum oder Erdnussbutter und Tempura-Gemüse.

Grundrezept für California Rolls

  1. Bambusmatte in Frischhaltefolie einwickeln
  2. ½ Nori-Blatt darauflegen, mit einer dünnen Schicht Reis bedecken & umdrehen
  3. Das Blatt dünn mit Wasabi, veganem Frischkäse, pflanzlicher Mayonnaise o. Erdnussbutter bestreichen, Gemüse-, Obst- und/oder Tofustreifen in einer Reihe darauf anordnen
  4. Mit der Matte fest aufrollen & die Füllung dabei mit den Fingern festhalten
  5. Matte zusammendrücken, um die Rolle zu festigen & zu formen
  6. Die fertige Rolle herausnehmen & in Sesam wälzen
  7. Mit einem scharfen Messer in gleichgroße Teile schneiden & servieren
  8. Statt die fertigen Rollen im Schritt sechs in Sesam zu wälzen, kann man auch andere Zutaten, wie beispielsweise Schnittlauch oder andere Kräuter verwenden. Eine weitere Alternative bietet veganer Kaviar.

Rezepte für veganes Nigiri-Sushi

Zuletzt gibt es noch die sogenannten Nigiri-Sushis. Die Grundlage für Nigiris bildet ein kleiner Ballen Sushi-Reis, der mit den gewünschten Zutaten dünn belegt wird. Zu den traditionellen Nigiris, die vegan sind, gehören:

  • Avocado Nigiri (mit Avocado)
  • Kappa Nigiri (mit Gurke)
  • Shitake Nigiri (mit Pilzen)
  • Inari Nigiri (Tofutasche)

Inaris bekommt man fertig im Asia-Laden. Dabei handelt es sich um frittierten, dünnen Tofu, der als Tasche geformt ist und mit Reis befüllt werden kann.

Grundrezept für veganes Sushi 

  1. Avocado, Gemüse oder Pilze in ca. 2 x 5 cm große Stücke schneiden
  2. Hände mit Wasser anfeuchten
  3. 2 Esslöffel Reis mit der Hand in einen 4 cm länglichen Haufen formen
  4. Je nach Geschmack etwas Wasabi darauf verteilen
  5. Den vorbereiteten Belag auf den Reis legen & leicht andrücken
  6. Bei Bedarf mit einem dünnen Streifen Nori befestigen & servieren

Alle Sushi-Variationen werden traditionell mit Wasabi, Sojasauce und eingelegtem Ingwer serviert. Soja-Sauce ist ebenfalls für Veganer unbedenklich, da sie lediglich aus den Zutaten Sojabohnen, Weizen, Wasser und Salz besteht.

Der größte Hersteller von Sojasaucen, Kikkoman, verzichtet im Übrigen seit Ende 2015 auf Tierversuche, sodass Freunde der pflanzlichen Ernährung wohlgetrost zu diesem Produkt greifen können.