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Sushi Reis – so einfach geht es

Wer Sushi selber machen möchte, steht erst einmal vor der Frage, wie man den Sushi Reis so geschmackvoll und „pampig“ bekommt. Nachfolgend haben wir für euch die wichtigsten Schritte zusammengefasst, wie man den Sushi Reis richtig lecker selber kochen kann:

  • Im besten Fall nutzt man den Koshihikari, auch Sushi-Reis genannt. Dieser eignet besonders gut für selbstgemachtes Sushi und kann fast überall günstig online eingekauft werden. Alternativ gibt es diesen Sushi-Reis auch im Asiashop. Discounter bieten diese spezielle Sorte kaum an.
  • Bevor man den Reis kocht, muss dieser mit kaltem Wasser abgespült werden. Damit wird der Reis zum einen gesäubert und zusätzlich die lose Stärke gelöst. In den ersten Sekunden wird das Wasser durch die Sushistärke eine milchige Farbe bekommen. Nach ein paar Sekunden wird es klar, dann ist könnt ihr den Sushi-Reis kochen
  • Je nachdem wie viel Reis ihr kocht, nehmt ca. die doppelte Menge an Wasser für den Topf zum kochen. Wer ein halbes Kilo Sushireis kochen möchte, sollte dazu ca. einen Liter gesalzenes Wasser nehmen. Das Wasser einmal aufkochen lassen, dann den Reis hineingeben. Dieser wird eine Minute unter hoher Hitze aufgekocht und dann für 20 Minuten mit einem Deckel auf dem Topf ruhen gelassen. Es reicht also, wenn die Herdplatte ausgemacht wird.
    Ich empfehle den Topf auf der heißen Platte zu lassen, hier gibt es aber unterschiedliche Meinungen. Im Normalfall müsste der Reis jetzt fertig sein und das Wasser aus dem Topf aufgesaugt haben. Am besten ihr prüft das bevor der Reis abkühlt. Sollte der Reis fertig sein und trotzdem noch Wasser im Topf stehen, bitte einfach abgießen.
  • Nachdem der gekochte Sushireis ein paar Minuten abgekühlt ist, muss dieser noch gewürzt werden, um den typischen Sushi-Reis Geschmack zu bekommen. Dazu benötigt ihr Reisessig, Salz und Zucker. Viele geben noch etwas Sojasouce hinzu.  Es ist wichtig, dass man mit Reisessig arbeitet, da dieser wesentlich milder ist als der herkömmliche Haushaltsessig, den fast jeder zuhause hat.
    Reisessig kann ebenfalls für günstig online bestellt werden werden oder alternativ im Asia-Shop gekauft werden. Dieser hat zudem den Vorteil, dass er stärker die Verdauung anregt und dadurch auch gut zum Abnehmen geeignet ist. Den Reisessig (für 500 Gr. Sushireis ca. 6 Esslöffel), den Zucker (ca. 4 Teelöffel) sowie Salz (ca. 2 Teelöffel) und gegebenenfalls noch die Sojasauce (ca. 2 Esslöffel) erhitzen und warten bis sich alle Zutaten aufgelöst haben.
  • Den Reis mit dem warmen Reisessig vermischen. Kleiner Tipp: Wenn ihr euch unsicher seid, ob es so schmeckt, dann nimmt jeweils einen Löffel Reis und testet den Geschmack mit ein paar Tropfen vom Essig.

Hier eine Videoanleitung, wie man Sushireis selbst richtig zubereitet:

Kann ich normalen Reis anstatt von Sushireis nehmen?

Falls Du Dir die Frage stellst, ob auch normaler Reis (z.B. Langkornreis) anstelle von Sushi-Reis genommen werden kann: Die Antwort lautet nein. Dieser klebt nicht so gut und ist geschmacklich auch etwas anders. Wenn man sich dazu entscheidet, Sushi selber zu machen, dann sollte man an den Basiszutaten nicht unbedingt sparen.

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  • Zubereitungshinweis: Reis gut waschen. 1 Tasse Reis und 1 Tasse leicht gesalzenes, kaltes Wasser in einem Topf geben und aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze Circa 15 Minuten mit Deckel köcheln
  • , bis der Reis das Wasser aufgenommen hat. Herd ausschalten und Circa 10 Minuten mit Deckel stehen lassen. TIPP:
  • Für noch bessere Klebeeigenschaften, lassen Sie den Reis nach dem Waschen Circa 1 Stunden einweichen.
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Vegetarische Sushi Rezepte

Die meisten Sushis werden mit frischem, rohem Fisch zubereitet, siehe beliebte Sushi Rezepte. Was viele nicht wissen: Es gibt es Vielzahl an Sushi-Variationen, die auch ohne Fisch auskommen und sich daher für die vegetarische und sogar vegane Ernährung eignen. Hier findest du Rezepte für Maki-, Inside-Out-, und Nigiri-Sushi ohne Fisch.

Vegetarisches Sushi kann man nach Herzenslust kombinieren. Traditionell verwendet man für fischlose Sushi-Variationen Avocado, Gurke, eingelegten Rettich, Kürbis und Shitake-Pilze (erhältlich im Asia-Markt), Paprika und Karotten. Zudem benötigt man Nori-Blätter aus Seetang, speziellen Sushi-Reis sowie das richtige Sushi-Zubehör wie eine Rollmatte aus Bambus.

Grundrezept für Sushi-Reis

Wenn Du Sushi selber machen willst, benötigst Du speziellen Sushi-Reis, den du im Asia-Markt bekommst, Reisessig sowie Salz und Zucker. Zudem brauchst du einen Topf oder Reiskocher, Wasser sowie eine Schüssel und einen Löffel, mit dem du den Reis später bearbeiten kannst. Nun kann es an die Zubereitung des Reises gehen. Dazu gehst du folgendermaßen vor:

  1. Reis mit kaltem Wasser waschen bis er klar ist
  2. Reis zusammen mit Wasser in den Reiskocher oder Topf geben & nach Anleitung kochen
  3. Reis in eine Schüssel umfüllen
  4. Reisessig, Salz und Zucker* vermischen, leicht erwärmen & zum Reis hinzufügen
  5. Alles gut mit dem Löffel vermischen & mit einem Tuch abdecken

Für 400 Gramm Reis vermischt man drei Esslöffel Reisessig mit einem Esslöffel Zucker und einem Teelöffel Salz. Von dieser Menge werden gut zwei Personen satt.

Rezepte für vegetarisches Maki-Sushi

Maki-Sushis bestehen aus Reis, Nori-Blättern sowie verschiedenem Gemüse, Avocado, Tofu oder Ei. Wichtig bei der Zubereitung von Gemüse-Makis ist, dass die Zutaten in dünne Streifen geschnitten werden. Die bekanntesten vegetarischen Maki-Sushis sind:

  • Avocado Maki (mit Avocado)
  • Kappa Maki (mit Gurke)
  • Paprika Maki (mit roter Paprika)
  • Shitake Maki (mit japanischen Pilzen)
  • Tamago Maki (mit Süßeiomelette)
  • Oshinko Maki (mit eingelegtem Rettich)
  • Kampyo Maki (mit Kürbisstreifen)
  • Tofu Maki (mit Tofu)
Maki Sushi mit Lachs & Avocado

Maki Sushi mit Lachs & Avocado

zum Rezept für Maki mit Lachs und Avocado

 

 

 

 

 

Grundrezept für Maki-Sushi ohne Fisch

  1. Reis vorbereiten, Gemüse in feine Streifen schneiden
  2. Nori-Blätter in der Mitte durchschneiden (für 1 Maki-Rolle benötigt man jeweils nur ½ Blatt)
  3. ½ Nori-Blatt mit der glatten Seite auf die Bambusmatte legen
  4. Eine dünne Schicht Wasabi darauf verstreichen
  5. Hände anfeuchten & Reis in dünner Schicht gleichmäßig darauf verteilen, dabei oben oder unten einen guten Rand lassen
  6. Die Gemüsesticks, eingelegten Gemüsestreifen, Tofu oder Eiomelette (ebenfalls in länglich, dünne Streifen geschnitten) längs in einer Linie auf dem Reis anordnen
  7. Mit der Bambusmatte den Inhalt zusammenrollen & gut zusammenpressen
  8. Anschließend die Rolle in kleine Teile schneiden, die Messerklinge vor jedem Schnitt gut anfeuchten

Rezepte für vegetarische California Rolls

California Rolls sind Inside-Out-Sushis (I.O), bei denen die Sushis von innen nach außen gedreht werden. Der Reis befindet sich bei dieser Variante also auf der Außenseite und kann mit gerösteten schwarzen und weißen Sesamsamen aufgewertet werden. Zu den beliebtesten Inside-Out-Rollen ohne Fisch gehören:

  • Tamago I.O. (mit Süßeiomelette)
  • Kappa I.O. (mit Salatgurke)
  • Shinko I.O. (mit eingelegtem Rettich)
  • Avocado I.O. (mit Avocado & Frischkäse)

Grundrezept für California Rolls

  1. Bambusmatte in Frischhaltefolie einwickeln
  2. ½ Nori-Blatt darauflegen, mit einer dünnen Schicht Reis bedecken & umdrehen
  3. Das Blatt dünn mit Wasabi, Frischkäse oder Mayonnaise bestreichen, Gemüse- und/oder Tofustreifen in einer Reihe darauf anordnen
  4. Mit der Matte fest aufrollen & die Füllung dabei mit den Fingern festhalten
  5. Matte zusammendrücken, um die Rolle zu festigen & zu formen
  6. Die fertige Rolle herausnehmen & in Sesam wälzen
  7. Mit einem scharfen Messer in gleichgroße Teile schneiden & servieren

Rezepte für vegetarisches Nigiri-Sushi

Nigiri-Sushi ist im Gegensatz zu Maki- oder Inside-Out-Sushi schnell und unkompliziert  in der Zubereitung. Eine besondere Form der Nigiri heißt Inari. Dabei handelt es sich um kleine Taschen aus Tofu, die mit einem Reisbällchen, dem Nigiri, gefüllt werden. Fertige Tofutaschen gibt es in gut sortierten Asia-Läden. Die häufigsten Varianten von Nigiri ohne Fisch sind:

  • Tamago Nigiri (mit Süßeiomelette)
  • Avocado Nigiri (mit Avocado)
  • Kappa Nigiri (mit Gurke)
  • Shitake Nigiri (mit Pilzen)
  • Inari Nigiri (Tofutasche)

Grundrezept für Nigiri-Sushi

  1. Omelette, Avocado, Gemüse oder Pilze in ca. 2 x 5 cm große Stücke schneiden
  2. Hände mit Wasser anfeuchten
  3. 2 Esslöffel Reis mit der Hand in einen 4 cm länglichen Haufen formen
  4. Je nach Geschmack etwas Wasabi darauf verteilen
  5. Den vorbereiteten Belag auf den Reis legen & leicht andrücken
  6. Bei Bedarf mit einem dünnen Streifen Nori umwickeln & servieren

Alle Sushi-Variationen werden traditionell mit Wasabi, Soja-Sauce und eingelegtem Ingwer serviert.

Sushi Zutaten

Sushi Zutaten

Sushi gibt es in allen möglichen Formen, Größen und Varianten. Ob man sein selbstgemachtes Sushi mit rohem oder lieber gekochtem Fisch füllen will, vegetarische oder sogar vegane Makis herstellen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Hier findet ihr einen kleinen Teil der beliebtesten Sushi Rezepte.

Neben der freien Auswahl der Gemüse- und Fischsorten, benötigt man allerdings ein paar Sushi Zutaten, ohne die man beim häuslichen Zubereiten von Sushi nicht auskommt. Dazu gehören zunächst einmal der richtige Reis sowie getrocknete Blätter aus Seetang.

Grundzutaten für selbstgemachtes Sushi

Sushireis

Reis ist nicht gleich Reis. Weltweit gibt es über 100.000 verschiedene Reissorten. Zu den bekannten Sorten gehören Langkorn-, Basmati- und Jasmin-Reis. Während die weißen Körner bei uns eher als Beilage dienen, gehört Reis in den meisten asiatischen Ländern, so auch in Japan, zum zentralen Bestandteil einer Mahlzeit. Auch Sushi besteht zum größten Teil aus Reis.

Für perfekten Sushi verwendet man den sogenannten Koshihikari, der auch ganz einfach als Sushi-Reis bezeichnet wird und unter diesem Namen auch online, in Asia-Shops oder größeren Supermärkten erhältlich ist.

Sushi-Reis unterscheidet sich von den herkömmlichen, uns bekannten Reissorten hinsichtlich der Form und des Geschmacks. Koshihikari ist ein Rundkornreis, der ein süßliches Eigenaroma und einen hohen Stärkegehalt hat, was ihn perfekt für Sushi macht. Nach dem Kochen klebt der Reis fest zusammen und lässt sich ideal weiter zu Maki oder Nigiri verarbeiten.

Reisessig, Salz & Zucker

Nach dem Kochen in einem Reiskocher oder Kochtopf muss der Reis noch gewürzt werden. Dazu verwendet man traditionell eine Mischung aus Reisessig, Salz und Zucker. Für 400 Gramm Reis vermischt man drei Esslöffel Reisessig mit einem Esslöffel Zucker und einem Teelöffel Salz.

Reisessig wird in Japan als Komesu bezeichnet und wird aus fermentiertem Reis hergestellt. Da er lediglich zwischen drei und vier Prozent Essigsäure enthält, handelt es sich bei Komesu um einen sehr milden Essig, was ihn perfekt für das Würzen von Sushi-Reis macht.

Positiver Nebeneffekt: Reisessig regt die Verdauung an und ist daher auch ideal zum Abnehmen.

Nori-Blätter

Nori-Blätter werden benötigt, um die Makis zusammenzuhalten. Sie bestehen aus Meeresalgen, die in Flussmündungen gedeihen und durch das Süßwasser ein mildes Aroma haben. Nach dem Ernten werden die Algen getrocknet, geröstet und als quadratische, papierartige Blätter verkauft.

Im Handel findet man die Blätter in Plastik verpackt in Asia-Shops, online, in allen großen Supermärkten und manchmal auch beim Discounter. Durch die luftdichte Verpackung verlieren die Nori-Blätter ihr Aroma und ihre Farbe nicht und sind lange haltbar. Da die Blätter bereits vorgeröstet sind, müssen sie nur noch aus der Packung genommen werden und können sofort zu Sushi verarbeitet werden.

Vorgeröstete Nori-Blätter haben eine grüne Farbe. Sind die Blätter purpurfarben, dann müssen sie vor der Verwendung noch geröstet werden, bis sie duften, knusprig und grün sind. Gleiches gilt, wenn die Blätter einmal falsch gelagert wurden. Es ist wichtig, dass der Seetang keine Luftfeuchtigkeit zieht. Ist dies doch einmal der Fall, dann kann man sie einfach kurz in einer Pfanne anrösten und wieder verwenden.

Individuelle Sushi-Zutaten

Fisch & Meeresfrüchte

Die meisten Menschen sehen in Sushi nichts weiter als kalte Häppchen mit Reis und rohem Fisch. Dabei ist Sushi viel mehr als das. Vor allem wenn man Sushi selber macht, kann man die verrücktesten Kombinationen und Zubereitungsarten auswählen. Der Fisch kann angebraten werden oder traditionell roh verarbeitet werden.

Als optimale Fischsorten für den rohen Verzehr haben sich Thunfisch (Tekka) und Lachs (Sake) erwiesen. Gekocht, gegart oder gegrillt werden hingegen Garnelen (Ebi), Krabben, Oktopus (Tako), Tintenfisch (Ika), Aal (Unagi), Muscheln und Hering. Wichtig ist bei der Wahl des Fisches, dass dieser so frisch sein muss, dass der nahezu geruchslos ist.

Eine ebenfalls beliebte Füllung von Sushi ist Surimi. Dabei handelt es sich um eine feste Masse aus zerkleinertem Fisch, welche in Europa aufgrund seiner Form, Farbe und Konsistenz als Krebsfleischimitat bezeichnet wird. Surimi findet man normalerweise in allen Supermärkten und Discountern.

Gemüse für Sushi

Auch Gemüse darf nicht fehlen, wenn man Sushi zu Hause selber machen will. Je nach Geschmack kann man Sushi theoretisch mit allem füllen, was das Herz und der Gaumen begehren. Traditionell werden für Sushi Avocados, Paprika, Gurken (Kappa), Karotten, Kürbis (Kampyo) und eingelegte Gemüsesorten wie Rettich (Oshinko). Auch japanische Pilze (Shitake) eignen sich hervorragend für Sushi.

Tofu

Tofu ist der Fleischersatz für Vegetarier und Veganer schlechthin. Hergestellt aus Sojabohnen, enthält Tofu einen hohen Anteil an Proteinen. Galt Tofu einst als rein asiatisches Nahrungsmittel, so hat sich der Bohnenquark, wie er auch genannt wird, auch in der westlichen Küche etabliert.

Tofu ist geschmacksneutral und lässt sich beliebig würzen und verarbeiten. Man kann ihn würfeln, anbraten oder roh genießen. Für Sushi eignet sich am besten fester Naturtofu, den man mittlerweile eingeschweißt in fast allen Supermärkten und Discountern findet.

In Asia-Läden wird Tofu zumeist eingelegt im Glas angeboten. Dort findet man auch Inari-Taschen, die aus frittiertem Tofu hergestellt werden und zum Füllen von Reis verwendet werden. Mit Inari kann man leckere Inari-Nigiri zubereiten, die sich auch für Veganer eignen.

Mayonnaise & Frischkäse

Je nach Geschmack, kann man sein selbstgemachtes Sushi mit Mayonnaise und Frischkäse verfeinern. Besonders gut passen Mayonnaise oder Frischkäse zu California Rolls, gebackenen Rollen, zu Lachs und Avocado.

Ei

Eier werden in Japan als Tamago bezeichnet und sind ebenfalls ein beliebter Belag für Sushi. Die Eier werden aber nicht einfach in gekochter Form verarbeitet, sondern gebraten und als Tamagoyaki, also als gerolltes, hauchdünnes Omelette verwendet.

Zubereitet wird das Tamagoyaki in einer speziellen, rechteckigen Pfanne. Anschließend wird es aufgerollt und süß eingelegt. Tamagoyaki kann man entweder selber machen oder fertig im Asia-Shop kaufen.

Sushi Zutaten um selbst Sushi zu machen

Sushi Zutaten um selbst Sushi zu machen

Weitere Sushi Zutaten

Wasabi

Wasabi wird zum einen im Sushi selbst verwendet, als auch als Art Dip. Der Japanische Meerrettich wird in der japanischen Küche traditionell als scharfes Gewürz und zur Zubereitung von Sushi benutzt.

In Europa kann man Wasabi als fertige, grün eingefärbte Paste kaufen oder als Pulver, das mit Wasser angemischt wird. Wasabi sorgt für den gewissen Kick und sollte aufgrund seiner Schärfe sehr sparsam verwendet werden.

Da das Produkt bereits nach kurzer Zeit an der Luft oxidiert, sollten Wasabi-Tuben nach dem Öffnen sofort wieder verschlossen und im Kühlschrank gelagert werden. Um die Würzkraft nicht zu reduzieren, sollte man Wasabi außerdem luftdicht aufbewahren.

Die in Deutschland erhältlichen Wasabi-Sorten bestehen meist aus einem Gemisch aus Wasabi, Meerrettich, Senf, Rapsöl, Farbstoff, Kurkuma, Petersilie und Wasser. Alternativ kann man Wasabi als frische Knolle im Asia-Markt kaufen, reiben und mit Wasser zu einer Paste anrühren.

Ingwer

Ingwer gehört zu Sushi wie Sauerkraut zur Weißwurst. Als Sushi-Beilage wird der Ingwer zuvor süß-sauer eingelegt und anschließend in hauchdünne Scheiben geschnitten. Das fertige Produkt wird als Gari bezeichnet und dient dem Neutralisieren vor und zwischen dem Sushi-Essen. Gari hat ein scharfes Aroma und verdauungsfördernde Eigenschaften.

Sojasauce

Ebenfalls eine nicht wegzudenkende Komponente beim Sushi zu Hause selber machen ist die Sojasauce, die zum Tunken verwendet wird. Sie besteht aus Wasser, Sojabohnen, Salz und Getreide und gilt als natürlicher Geschmacksverstärker. In industriell hergestellten, in Deutschland erhältlichen Sojasaucen werden zumeist noch weitere Zutaten wie Aromen, Zucker, Konservierungsstoffe und Karamell zur Färbung hinzugefügt.

Unagi- / Teriyaki-Sauce

Diese Sauce wird traditionell zum Verfeinern von Sushi mit Unagi (Aal) verwendet, passt aber auch super zu vielen anderen Sushi-Sorten. Sie besteht aus einer Mischung aus Sojasauce, Sake, Zucker oder Honig und ist fertig gemischt im Asia-Laden erhältlich.

Sesam

Die schwarzen und weißen Samen der Sesampflanze können sowohl innen als auch außen verwendet werden. Inside Out Rollen, also Sushi-Rollen, bei denen sich der Reis auf der Außenseite befindet, können in einer Mischung aus hellen und dunklen Sesamsamen gewälzt werden. Durch den klebrigen Reis bleiben die Samen haften und sorgen für den Extra-Crunch beim Essen.

Rogen

Statt Sesam kann man auch Fischrogen für die Inside Out Variante verwenden. Diese findet man ebenfalls in verschiedenen Sorten im Asia-Shop. Die für Sushi geeigneten Rogen werden roh verarbeitet, haben eine rötliche Farbe und stammen von verschiedenen Fischarten wie Lachs, Hering, fliegenden Fischen und Seeigeln.

Hier gehts zu weiteren Infos zum Thema Sushi selber machen sowie Sushi Zubehör.