Deutschland: Yoko Sushi expandiert - Sakura Sushi schließt

Normaler Reis soll locker fluffig auf den Teller fallen. Wohingegen Sushi-Reis von seiner klebrigen Konsistenz profitiert. Dadurch haftet er an den Algenblättern (Nori) besser. Auch die in ihn gelegten Zutaten wie Lachs oder Gemüse, erhalten dadurch mehr Stabilität. Dabei kommt es vor allem auf die zwei Dinge an: Die richtige Reissorte und Zubereitung.

Perfekten Sushi-Reis kochen ist nicht schwer

Nur drei Zutaten braucht es, um den perfekten Sushi-Reis herzustellen. Das Verhältnis ist dabei 250 Gramm Reis zu 4 Esslöffeln Reis-Essig und 1 Teelöffel Salz. Auf Zucker kann der Sushi-Liebhaber getrost verzichten. Die Zubereitung benötigt etwa 45 Minuten.

Dabei gilt es eine gewisse Reihenfolge einzuhalten:

  1. Sushi-Reis sollte gründlich mit kaltem Wasser abgespült werden. Zwei bis drei Durchgänge sind üblich, um ihn von allen Belastungen zu befreien. Von Hand gereinigt, klart das Wasser in der Schüssel immer weiter auf. Beim dritten Waschgang sollte die Flüssigkeit sauber sein.
  2. Je 250 Gramm Sushi-Reis werden mit 375 Millilitern Wasser in einem Topf eingeweicht. Hier ruhen die Körner für 10 Minuten.
  3. Jetzt wird der Herd angestellt, bis das Wasser kocht. Ab diesem Zeitpunkt kann die Energie auf ein Minimum reduziert werden. Weitere zehn Minuten vergehen lassen, dann ist der Sushi-Reis fast fertig.
  4. Er darf nun noch gern etwas unter dem Deckel ruhen, da er weiter aufquillt. Um ein weiteres Kochen zu verhindern, den Topf vom Herd nehmen.
  5. Reis-Essig und Salz werden nun in einem zweiten Topf vermischt sowie erhitzt.
  6. Traditionsbewusste vermengen das Ergebnis beider Töpfe nun in einer Holzschale. Es gelingt aber auch in anderen Gefäßen.
  7. Sushi-Reis, welcher nicht sofort verwendet wird, mit einem feuchten sauberen Tuch abdecken. Dann trocknet er nur sehr langsam aus.

Welche Reissorte ist die Beste fürs Sushi?

So gelingt der perfekte Sushi-Reis ganz einfachAls Sushi-Reis werden diverse Sorten angeboten. Kenner nehmen aber nichts anderes als Koshihikari-Reis. Dieser gewinnt beim Kochen seine klebrige Konsistenz, so wie wir ihn lieben. Leider müssen wir diese Reissorte überwiegend aus Japan beziehen. Die hohe Nachfrage hat die Regierung dazu gezwungen strengere Exportbestimmungen festzulegen. Was den Koshihikari so teuer macht.

Die USA und andere Länder produzieren deshalb diesen Sushi-Reis selbst. Doch die weite Reise bleibt erhalten. Dadurch kostet er nicht nur viel, sondern schadet auch der Umwelt. Allerdings haben die Hersteller bislang keine brauchbare Alternative zum Koshihikari gefunden.