Sushi & Co: Lieferservices boomen dank Corona

Jeder von uns hat sein bevorzugtes Restaurant. Der wöchentliche Besuch fällt aber zurzeit aus. Gedankt sei es Corona, denn die Gastronomie darf niemanden empfangen. Dennoch muss kaum jemand auf sein Sushi, eine Pizza, Döner oder etwas vom Griechen verzichten. Not macht halt erfinderisch.

Abholservice & Lieferdienste

Sushi & Co: Lieferservices boomen dank CoronaWenngleich der Restaurantbesuch ausfallen muss, so dürfen die Betreiber ihre Kundschaft weiter bedienen. Bestellungen werden telefonisch, via E-Mail und per Whatsapp aufgenommen. Gastronomen beweisen in der Krisenzeit ein hohes Maß an Kreativität.

Einmal vorbestellt, wird dem Kunden eine Zeit zur Abholung gegeben. Vor Ort lassen sich dann alle Hygiene- und Abstandsregeln problemlos einhalten. Auch Schutzmasken und Handschuhe kommen zum Einsatz. Zeitgleich ist das Essen fast so frisch wie Restaurant, wenn es auf den heimischen Tellern landet.

Einige Betreiber hatten schon vor Corona einen eigenen Lieferdienst auf die Beine gestellt. Jetzt fahren deutlich mehr „Essens-Taxis“ auf den Straßen. Auf diese Weise müssen die gastronomischen Betriebe nicht gänzlich schließen.

In den sozialen Netzwerken trifft man damit auf eine breite Zustimmung. Viele Nutzer bedanken sich, dass sie weiterhin ihr Sushi und anderes Fast Food genießen dürfen.

Lieferando, Lieferheld & Co machen mit

Gefördert wird dieser Trend durch die großen Vergleichsportale für Lieferdienste. Lieferando, Lieferheld und andere haben sich darauf eingestellt. Wer dort seinen Service anbietet, wird auf entsprechende Verhaltensweisen hingewiesen.

Wer bspw. vorab online bezahlt hat, der bekommt seine Pizza, Sushi etc. vor die Haustür gestellt. Die Fahrer sind angewiesen, solange im Auto zu warten, bis der Kunde die Ware entgegengenommen hat. Auf diese Weise kann der soziale Abstand mühelos eingehalten werden.

Wer also will, der findet Wege und sitzt die Umstände aus, bis Corona kein Thema mehr ist.