Sushi-Restaurant im Trump-Hotel: Ein steiniger Weg

Sushi-Restaurant im Trump-Hotel: Ein steiniger Weg

Aus seinen unternehmerischen Tätigkeiten soll sich Donald Trump vollständig zurückgezogen haben. Doch es bleibt sein Name, welcher über vielen Immobilien prangert. Für viele ein rotes Tuch, wenn Sie mit einer dieser Einrichtungen ins Geschäft kommen wollen. Jetzt im April soll ein neues Sushi-Restaurant im Trump-Hotel von Washington D.C. eröffnen. Das an der Pennsylvania Avenue gelegene Hotel musste, länger als gedacht, nach einem geeigneten Sushi-Koch suchen.

Die Geschichte dahinter

Sushi-Restaurant im Trump-Hotel: Ein steiniger WegIn so einer Location sein Sushi anbieten zu können, darum müssten sich doch viele reißen. Im Normalfall schon, aber das Trump-Hotel hatte massiv mit seinem Image zu kämpfen. Zunächst erteilte José Andrés seine Zusage. Er plante eine spanisch-japanische Fusionsküche. Doch während des Wahlkampfs erklärte der heutige US-Präsident, dass Mexikaner Vergewaltiger seien. Andrés besitzt selbst einen Migrationshintergrund. Diese Aussage traf ihn schwer und er lehnte das Angebot ab.

Geoffrey Zakarian hätte seinen Platz einnehmen können. Für ihn war ein Bistro in der Lobby angedacht. Der „Food Network“-Star lehnte ab. Auch andere Chefköche sollen diesem Aufruf nicht gefolgt seien. Alles wegen der Politik und „Weltgewandtheit“ von Donald Trump.

Alessandro Borgognone schlug zu

Dann wurde dem Unternehmer Alessandro Borgognone die große Chance geboten. Er betreibt bereits erfolgreich das Sushi Nakazawa in New York. In 2013 eröffnet, kann es sich vor Buchungen nicht retten. Was auch daran liegen mag, dass Daisuke Nakazawa bei der großen Legende Jiro Ono gelernt hat.

Das Verhältnis von Borgognone zu Donald Trump soll gut sein. Was die Gäste vom Sushi Nakazawa im Trump-Hotel erwartet, können sie in New York abschauen. Eine ähnliche Speisekarte soll auch in Washington D.C. präsentiert werden.

Bspw. drei Arten von Thunfisch und den über Heu geräucherten Lachs. Hoch im Kurs steht auch der Seeigel mit weißem Trüffel. Wer sich mit Donald Trump nicht anfreunden kann, der sei beruhigt: Das Sushi-Restaurant erhält einen eigenen Zugang. Somit muss die eigentliche Immobilie des amtierenden US-Präsidenten nicht betreten werden.

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