Düsseldorf: Sushi in luftiger Höhe ab Ende September

Von einem Trend können wir beim Sushi nicht mehr sprechen. Die japanischen Spezialitäten haben sich in unserer Gesellschaft eingelebt. Wir können die kleinen Happen im Discounter kaufen. Sushi2Go gibt es auch immer häufiger. Solche Lokale bieten meist gar kein oder nur sehr begrenzt Sitzplätze an. Mit Qualität hat dies meistens nichts zu tun. Hier rollt Massenware aus der Küche.

Doch ebenso bestehen auch einige Sushi Restaurants, die es noch ernst mit ihren Kunden meinen. Und somit findet jeder etwas für seinen Geldbeutel. Doch wer günstig kauft, darf eben nicht alles erwarten.

Doch woran lassen sich für den Laien die feinen Unterschiede erkennen? Hier sind einige Tipps von uns.

Geschmack, Textur & Optik

Wie sich Qualitäts-Sushi von Massenware unterscheidetSushi-Köche können bei der Zubereitung mehr falsch machen als man denkt. Es beginnt schon bei der Auswahl vom richtigen Reis. Dessen Textur und Geschmack muss einfach stimmen. Nicht umsonst gibt es so viele Reissorten zu kaufen.

Weiter geht es mit dem rohen Fisch. Stammt dieser vom Großhändler, welcher die kürzesten Lieferzeiten gewährt. Konsumenten dürfen und sollten gern nachfragen. Denn ob der Lachs aus dem freien Meer oder einer Massenzucht stammt, macht den großen Unterschied aus.

Seltener wird man Auskunft über die Hygiene-Standards erhalten. Deutsche Gesundheitsbehörden mögen penibel sein. Doch das ist nichts im Vergleich zu den Japanern. Für sie hat perfekte Sauberkeit oberste Priorität.

Das optimale Geschmackserlebnis

Wer sich dann für ein Menü vor Ort entscheiden konnte, sollte seine Happen nicht in Sojasoße ertränken. Aus der deutschen Küche sind wir es so gewohnt, doch die Japaner mögen es rein. Soja, Wasabi & Co sollen nur eine letzte Nuance hinzu liefern. Es geht aber um die Einfachheit beim Sushi. Reis, roher Fisch und ggf. noch Algenblätter. Konsumenten sollen das Naturprodukt schmecken und es nicht verfälschen.

Am Ende bleibt dann noch die Wahl zwischen den traditionellen Leckerbissen und den zahlreichen modernen Interpretationen. Die beliebten California Rolls kennt nämlich kein Japaner.