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Schon „Frushi“ probiert? Sushi mit Obst liegt im Trend

Ein kleiner Frischekick kann bei diesen Temperaturen nicht schaden. Da ist jede Abkühlung willkommen. Passend dazu kommt aus der Sushi-Küche ein neuer Trend. Dieser hört auf den Namen „Frushi“ und bezieht Früchte in die kleinen Köstlichkeiten mit ein.

Kleine Happen sorgen für Abwechslung

Schon „Frushi“ probiert? Sushi mit Obst liegt im Trend

Frushi könnte sich dauerhaft durchsetzen und ist gerade jetzt im Sommer sehr willkommen. Frisches Obst kommt zwischen den Sushi-Reis und statt dem Algenblatt gibt es eine Hülle aus Crêpeteig. So entsteht ein Fingerfood für zwischendurch. Ideal für Grillabende, auf Kindergeburtstagen und abends zum Knabbern.

Obst-Sushi, das sogenannte Frushi, ist nicht nur super lecker, es ist auch ganz einfach selbst zu machen. Hier die Infos für einen perfekten Sommer-Nachtisch, den noch nicht jeder kennt.

Frushi selber machen

Bei diesen Temperaturen will jeder Schritt gut überlegt sein. Bewegung wird auf ein Minimum reduziert. Statt das Frushi aus dem Laden zu holen, kannst du es daheim selbst zubereiten.

Dabei wird der Sushi-Reis durch Milchreis ersetzt. Dieser kocht wahlweise nur in Wasser oder mit einem guten Anteil Kokosmilch auf. Für noch mehr Süße sorgt ein Fruchtsaft (Orange, Mandarine o.Ä.). Als Obstfüllung kommen Aprikosen, Kiwi, Nektarinen, Pfirsiche, Birnen und Äpfel in Frage.

Nun wird sie Kokosmilch im Topf erhitzt und anschließend der Milchreis hinzugegeben. Ein wenig Salz als Gegenpart zu den süßen Früchten schadet nicht. Du musst am Topf stehen bleiben, denn nur durch ständiges Umrühren wird der Teig perfekt. Das dauert etwa 20 Minuten und danach lässt du alles unter geschlossenem Deckel noch weiter ziehen (Topf vom Herd nehmen!).

Suche dir ein Rezept für Crêpeteig aus dem Internet. Bereite die gewünschte Menge zu und schneide das Obst in mundgerechte Stücke. Den fertigen Teig auf flachen Tellern abkühlen lassen. Danach den Milchreis mit dem Löffel verteilen. Dabei etwas Abstand zum Rand behalten.

Das geschnittene Obst kommt zu etwa einen Drittel auf die Fläche. Nur noch den Teig mit deiner Sushimatte einrollen und kleine Scheiben heraus schneiden.

Temaki Sushi

Wenn wir uns Temaki Sushi einmal näher anschauen, springt die außergewöhnliche Form direkt ins Auge. Die Temaki werden mit Zutaten wie Sushireis, Fisch und Gemüse gefüllt und anschließend zu einer Schultüten ähnlichen Form gerollt. Hier ist die Fischqualität entscheidend, hier sollte man ausschließlich auf frischen und hochwertigen Fisch zurück greifen. Ein Vorteil ist die schnelle und unkomplizierte Zubereitung, mit wenig Aufwand können Sie einen wirklichen Hingucker auf jeder Sushiplatte zubereiten. In Japan ist es eine sehr verbreitete Methode Sushi schön, dekorativ und gleich interessant anzurichten. Hier bei uns in Deutschland ist diese Art von Sushi eher unbekannt. Doch wieso eigentlich?

Wir möchten Ihnen in unserem Temaki-Rezept ein leckeres Rezept vorstellen in dem Sie mit einfachen Zutaten eine wirkliche Geschmacksexplosion schaffen können. Es werden Zutaten wie roher Lachs, Gurke und Avocado verwendet. Hier sind die Möglichkeiten jedoch enorm, es kann mit unzähligen Zutaten gefüllt werden.

Nachfolgend möchten wir Ihnen Schritt für Schritt erklären wie Sie Temaki-Sushi selber machen können.

Temaki Sushi

Temaki Sushi: Rezept mit Lachs, Gurke, Avocado - Sushi selber machen

 

  • 150 g Sushi-Reis (gekocht & gewürzt)
  • 4 Noriblätter
  • 1/2 Avocado
  • 8 Streifen roher Lachs (frisch)
  • 1 Gurke
  • Sesam & Frühlinszwiebeln (Deko)
  1. An aller erster Stelle werden die Zutaten wie Avocado, Lachs und Gurke vorbeitet. Hier für schneiden wir diese in Streifen, damit diese perfekt in unser Temaki passen. Die Frühlingszwiebeln werden in feine Ringe geschnitten.

  2. Anschließend geht es weiter mit dem Nori-Blatt und dem Sushi-Reis. Legen Sie ein Nori-Blatt vor sich und belegen dieses zur Hälfte mit dem gekochten Sushi-Reis. Darauf können Sie jetzt den Sesam streuen und anschließend mit den Zutaten belegen. Nutzen Sie hier für Avocado, etwas Gurke, einen streifen Lachs und ein paar der vorbereiten Ringe der Frühlingszwiebel.
  3. Zu guter Letzt geht es ans Sushi wickeln. Nehmen Sie dafür die linke untere Ecke und umschlagen Sie diese auf die obere rechte Ecke. Durch diesen Vorgang entsteht die „Eistütenform“. Anschließend umschlagen Sie jetzt die Tüte mit dem Teil des Nori-Blattes, welcher nicht mit Reis belegt ist. Haben Sie das Grundgerüst aus Nori-Blatt, Reis und den anderen Zutaten zu einer Temaki-Form gerollt – können Sie diese mit ein paar Reiskörnern verschließen. Auch bei Gunkan-Maki werden Reisstücke als Klebehilfe verwendet.
  4. Sind Ihre Temaki fertig, können Sie diese liegend auf einen Teller oder auch stehend in einem Glas servieren. Reichen Sie dazu noch ein wenig eingelegten Ingwer und Sojasauce.

Für Temaki Sushi können Sie natürlich auch andere Fischsorten wie z.B. Thunfisch oder Makrele verwenden. Natürlich ist es auch möglich andere Gemüsesorten zu benutzen. Als besonders leckere gelten Aubergine, Shiitakepilze und auch Zucchini.

 

Video damit Sie die Umschlag-Technik für Temaki-Sushi besser sehen können:

Wie isst man Temaki-Sushi?

Viele sind sich unsicher wie Sie die Sushi eigentlich essen sollen – aber das Essen ist gar nicht so kompliziert. Hier für greift man die „Tüte“ mit den Händen und beißt vorsichtig kleine Stücke ab. Viele bevorzugen es auch den Inhalt mit Stäbchen zu essen, jedoch gerät hier das Nori-Blatt in Vergessenheit. Also keine Sorge und einfach mit den Händen zupacken. Vergessen Sie nicht Sojasauce, Wasabi und eingelegten Ingwer zu Ihren Sushi zu servieren.

Sashimi-Sushi: leckeres und einfaches Rezept - Sushi selber machen

Die wohl purste Form von Sushi ist eindeutig Sashimi. Hier wird der rohe Fisch nicht auf dem Reis serviert, sondern ausschließlich mit Gemüse dekoriert. Unter Sashimi versteht man eine beliebte japanische Zubereitungsart von rohem Fisch und Meeresfrüchten. Bei dieser Art von Sushi ist es sehr wichtig auf die Qualität des Fisches zu achten, dieser muss sehr frisch und hochwertig sein. Vewendet werden unterschiedliche Fischsorten, meistens die feinen Fillet-Stücke. Grundsätzlich wird der rohe Fisch serviert, wobei manche Meeresfrüchte auch ab und zu mal gekocht werden vor dem servieren.

Bei Sashimi ist die richtige Zubereitung sehr wichtig, diese spiegelt sich in der Vorbereitung wieder. Die richtige Technik beim Schneiden des Filets ist ebenfalls entscheidend. Wie bereits erwähnt ist der wichtigste Punkt die Fischqualität, denn hier kommt es nur auf den Geschmack und die frische des ungewürzten Fisches an. Serviert wird Sashimi ganz klassisch mit etwas Gemüse, Sojasauce und ein wenig Wasabi.

WIr möchten Ihnen nachfolgend aufzählen welche Fischsorten für Sashimi geeignet sind, was der eigentliche Unterschied zwischen Sushi und Sashimi ist und wie wichtig eiin Hōchō (scharfes japanisches Küchenmesser) bei der Zubereitung ist. Zusätzlich haben wir ein leckeres und traditionelles Sashimi-Rezept für Sie rausgesucht.

Was ist der Unterschied zwischen Sushi und Sashimi?

Grundsätzlich basiert Sushi oder auch Sashimi auf rohem Fisch, deswegen unterscheiden sich diese zwei Sushi-Arten für viele kaum. Serviert werden beide Gerichte identisch und zwar mit Wasabi, Sojasauce und eingelegtem Ingwer. Die herkömmlichen Maki-Rollen werden mit Reis gefüllt, Sashimi hingegen ist eine pure Form von Sushi und es dreht sich alles hauptsächlich um den frischen Fisch. Für viele gilt Sashimi nicht als Hauptspeise, macht dennoch sehr satt. Oftmals werden Sashimi auch als Vorspeise zu normalen Sushi bestellt. Beim Sashimi selber machen ist diese Form von Sushi nicht nur unkomplizierter, sondern meist auch etwas günstiger. Hier sollte man jedoch keinesfalls bei der Fischqualität sparen.

Sashimi

Unter Sashimi versteht man eine beliebte japanische Zubereitungsart von rohem Fisch und Meeresfrüchten

Welche Fischsorten und Meeresfrüchte sind für Sashimi geeignet?

  • Klaffmuschel (Akagai)
  • Eismeergarnele (Amaebi)
  • Meeraal (Anago)
  • Seeohr (Awabi)
  • Riesengarnele (Ebi)
  • Kugelfisch (Fugu) (sehr giftig)
  • Japanische Seriola (Hamachi/Buri)
  • Japanische Flunder (Hirame)
  • Jakobsmuschel (Holaze-gai)
  • Kalmar (Ika)
  • Echter Bonito (Katsuo)
  • Auster (Kaki)

  • Gelbschwanzmakrele (Kanpachi)
  • Gefleckter Pazifikhering (Kohada)
  • Schwertfisch (Me-kajiki)
  • Thunfisch (Maguro/Toro)
  • Elfentantenrüsselmuschel (Miru-gai)
  • Makrele (Saba)
  • Lachs (Sake)
  • Pazifischer Makrelenhecht (Sanma)
  • Japanischer Barsch (Suzuki)
  • Seebrasse (Tai)
  • Riesenkrake (Tako)
  • Aaal (Unagi)

Wie wichtig ist ein Hōchō Messer für die Zubereitung von Sashimi?

Für die Zubereitung von Sashimi ist das Schneiden des Fisches sehr wichtig. Das Fischstück muss in feine Filets geschnitten werden, das schafft man nur mit einem scharfen Messer. Auch für herkömmliches Sushi ist ein geeignetes Messer sehr wichtig, damit die einzelnen Stücke beim Schneiden nicht zerfallen. Wir können Ihnen ein japanisches Hōchō- oder auch Yanagiba Messer empfehlen. Ein gutes Sushi-Messer kann schnell mal über 200€ kosten, doch das ist gar nicht notwendig. Es gibt qualitativ hochwertige Alternativen auch für den kleinen Geldbeutel.

Sashimi-Rezept mit Lachs und Thunfisch

Inari-Sushi: Frittiertes Sushi-Rezept - Sushi selber machen

Wenn wir von frittiertem Sushi reden, gehen viele davon aus, dass einfache Maki-Rollen in die Friteuse geworfen werfen. Doch falsch gedacht, bei Inari-Sushi handelt es sich um frittierte Tofutaschen welche mit einem gefüllten Sushi-Reis befüllt werden. Die frittierten Tofu-Taschen können bereits vorgeschnitten im Zwölferpack gekauft werden. So brauchen diese nicht mehr frittiert zu werden und es muss nur der Sushi-Reis und die Füllung zubereitet werden. Die theoretisch veganen Inari-Sushi, sind besonders beliebt bei Veganern aber auch bei Sushi-Fans die mal etwas Neues ausprobieren möchten.

Es ist gar nicht so schwer das frittierte Sushi selber zu machen, so können sich auch Sushi-Anfänger ruhig an dieses Rezept ran trauen. Für Inari-Sushi werden keine Nori-Blätter benötigt, die Reisfüllung wird in die Abura-Age (frittierte-Tofu-Taschen) gefüllt. Das nachfolgende Inari-Sushi Rezept ist mit japanischen Shiitake Pilzen und Möhren und insgesamt für 6 Stücke.

Fruitshi: süßes Obst-Sushi Rezept - Sushi selber machen

Wer eine leckere und süße Alternative zu Sushi sucht, ist mit dem Fruitshi bestens bedient. Unter Obst-Sushi versteht man, Maki ähnliche Rollen welche jedoch aus gesüßtem Milchreis und Obst gerollt werden. Als Nachtisch zu herkömmlichen Sushi ist Fruitshi ein echter Hingucker und schmeckt auch noch sehr gut. Viele gehen davon aus, dass diese sehr schwer zuzubereiten sind, doch falsch gedacht. Die süßen Sushi-Rollen sind gar nicht so schwer selber zu machen. Bei Obst-Sushi sind Ihnen keine Grenzen gesetzt, hier für können die unterschiedlichsten Fruchtsorten verwendet werden, sowie auch leckere süße Saucen.

Wir möchten Ihnen nachfolgend ein einfaches Obst-Sushi-Rezept vorstellen für drei Personen. In der Anleitung finden Sie drei verschiedene Sorten Fruitshi, welche den Maki-, Nigiri und Inside-Out-Rollen ähneln. Sie können natürlich die Zutaten auch beliebig aufstocken oder auch dezimieren, wenn sie mehr oder weniger Fruitshi machen möchten. Viel Spaß beim nachmachen und guten Hunger.

Inside Out Rolls: California Rolls Rezept - Sushi selber machen

Bekannt ist jene Form von Sushi unter vielen Namen, darunter Ura-Maki, Inside-Out-Rolls oder auch California-Rolls. Diese Art von Sushi unterscheidet sich von den traditionellen Maki-Rollen, denn das Nori-Blatt befindet sich nicht außerhalb, sondern innerhalb der Sushi-Rolle. Das Nori Blatt welches die Füllung wie Sashimi, Avocado und Gurke umhüllt, wir umgeben von dem Sushi-Reis. Bei den California-Rolls wird der Reis noch mit Fischrogen oder auch Sesamkörner dekoriert. Die Inside-Out-Rollen sind nicht nur sehr lecker, sondern auch eine echte Abwechslung zu den herkömmlichen Maki-Rollen. Wie der Name bereits erahnen lässt, gehören die Inside-Out-Rolls nicht zum traditionellen Sushi, sondern wurden von japanischen Einwanderern in den USA kreiert. Mittlerweile sind die Ura-Maki ein absolutes Muss auf jeder Sushiplatte.

Gerade Anfänger sind meist abgeschreckt von dem Versuch California Rolls selber zu machen. Doch eigentlich ist es gar nicht so schwer, mit ein wenig Übung können auch Anfänger im Handumdrehen Inside-Out-Rolls zubereiten. Wir möchten Ihnen nachfolgend in unserem Inside-Out-Rolls Rezept zeigen, wie Sie in 5 einfachen Schritten Inside-Out-Rolls selber machen können.

Inside Out Rolls: California Rolls Rezept - Sushi selber machen

Inside Out Rolls (California Rolls)

Inside Out Rolls: California Rolls Rezept - Sushi selber machen

 

Sushi-Reis Zutaten

  • 300 g Sushi-Reis
  • 450 ml Wasser
  • 1 Stück Kombu-Alge (Seetang)
  • 4 EL Reisessig
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zucker

Sonstige Zutaten

  • 50 g Sesamsamen
  • 1 Gurke
  • Salz
  • 1 reife Avocado
  • 8 EL Zitronensaft
  • 300 g Surimi-Sticks
  • 4 Nori-Algen
  • Sojasauce
  • Wasabi
  • eingelegter Ingwer

Sushi-Reis zubereiten

  1. Als Grundbasis für Inside-Out-Rollen benötigen wir Reis. An aller erster Stelle muss dieser gewaschen werden, bis das Wasser klar ist und die in Reis enthaltene Stärke vollständig rausgewaschen ist.

  2. Den Reis gemeinsam mit dem Seetan bei starker Hitze im Wasser aufkochen lassen. Ist das Wasser aufgekocht, muss der Reis jetzt circa 10 Minuten bei kleiner Hitze und zugedeckt quellen. Während diesem Vorgan sollte man den Kochtopf nicht abnehmen. Anschließend können Sie den Kochtopf von der Herdplatte nehmen und den Reis weitere 3-5 Minute ausquellen lassen.
  3. Um dem Sushi-Reis den nötigen Geschmack zu verleihen, kommen jetzt Zutaten wie Reisessig, Salz und Zucker ins Spiel. Hier für muss erstmal der Seetang entfernt werden und der Reis in eine Schüssel gegebn werden. Geben Sie die Mischung von 4 EL Reisessig, 1/2 TL Salz und TL Zucker jetzt auf den Sushi-Reis. Nach diesem Vorgang muss der Reis erstmal auf Raumtemperatur abkühlen.
  4. Anschließen kann der Sesam in einer Pfanne ohne Fett hellbraun geröstet werden. Sieht optisch nicht nur schöner aus, sondern verleiht dem Sushi auch einen leckeren Geschmack.Weiter gehts mit dem Gemüse, und zwar mit den Gurken. Hier für halbieren wir diese und entfernen die Kerne vorsichtig mit einem Löffel. Das Fruchtfleisch schneiden wir jetzt in Streifen. Anschließend können Sie die Gurkenstreifen mit Salz bestreuen und erstmal für 10 Minuten ziehen lassen. Zu guter Letzt müssen die mit Salz bestreuten Gurken mit kalten Wasser abgespült und trocken getupft werden. Auch die Avocado muss vorbeiret werden, und zwar wird diese halbiert, die Kerne entfernt, das Fruschtfleisch in Streifen geschnitten und mit dem Zitronensaft beträufelt.
  5. Für unsere California-Rolls müssen wir jetzt ein Nori-Blatt auf die Bambusmatte legen und mit Sushi-Reis bestreichen. Hier sollte man darauf achten, dass ca. 1 cm Platz am oberen und unteren Rand bleibt. Anders als bei Maki-Rollen, legen Sie jetzt Frischaltefolie auf den Reis und drehen Sie das Nori-Blatt mit der Reisseite auf die Bambusmatte. Jetzt geben Sie auf das untere Drittel des Nori-Blattes die Avocado Streifen, darüber Surimi und oberhalb der Surimi dannn die Gurkenstreifen. Jetzt wie gewohnt mit Hilfe der Sushi-Matte einschlagen und aufrollen. Während dessen die Frischhaltefolie entfernen. Jetzt die fertige Inside-Out-Rolle vorsichtig in dem gerösteten Sesam wälzen. Eine Rolle kann zu circa 6-8 California Rolls geschnitten werden. Unbedingt mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

     

Weitere California-Rolls Zutaten

Spätestens hier stellt sich die Frage, gibt es auch andere California Rolls Zutaten? Ja gibt es, hier sind keine Grenzen gesetzt. So wird in vielen Inside-Out-Rollen-Rezepten der Sesam am Reis auch durch Fischroggen ersetzt. In vielen Rezepten findet sich auch Mayonaisse in der Füllung. Auch in dem vorgestellten Rezept kann Mayonaisse zusätzlich hinzugefügt werden. Auch vegetarische California Rolls sind momentan sehr gefragt.

 

 

Chirashi-Sushi: Rezept mit Fisch und Gemüse - Sushi selber machen

Übersetzt bedeutet Chirashi-Sushi auch gestreutes Sushi. Wie der Name schon verrät, werden die Zutaten hier nicht in ein Nori-Blatt gerollt, sondern auf dem Reis verstreut. Serviert wird Chirashi-Sushi in einer Schale, ganz anders als herkömmliche Maki oder auch Nigiri. Für diese Form von Sushi werden Zutaten wie Fisch und Gemüse filetiert und geschnitten, anschließend dann auf einer Portion Sushi-Reis angerichtet und serviert. Entscheidend für den Geschmack ist die Fischqualität, hier sollte man darauf achten nur frischen Fisch zu verwenden. Bei Chirashi können auch mehrere Fischsorten kombiniert werden.

Es gibt Chirashi-Sushi in vielen verschiedenen Variatonen mit unterschiedlichen Zutaten. Wir möchten Ihnen nachfolgend ein einfaches und sehr leckeres Chirashi-Rezept aus der japanischen Küche vorstellen. Auch für Anfänger sollte die Zubereitung von Chirashi-Sushi kein Problem sein.

Gunkan-Maki: einfaches Rezept mit 6 Füllungen - Sushi selber machen

Eine einfache und leckere Form von Sushi, bieten die Gunkan-Maki. Diese heißen übersetzt auch „Schlachtschiff-Rollen-Sushi“, was auf die Optik zurück zu führen ist. Die Gunkan Maki lassen sich mit vielen leckeren Zutaten wie Lachs, Makrele, Tobigo, Thunfisch mit Schnittlauch und vielen weiteren Zutaten belegen. Die wohl verbreitetste und traditionelle Art von Gunkan-Maki ist mit Fischrogen oder auch Kaviar. Die Grundbasis bilden Nori-Blatt, Reis und Fisch. Diese Art von Sushi bietet eine sehr gute Alternative für druckempfindliche Füllungen und ist sehr lecker.

Welche Füllung Ihr für euer Gunkan-Maki verwendet möchtet, ist euch selbst überlassen. Es gibt natürlich auch Variationen in denen diese ausschließlich mit Gemüse belegt werden. Wir möchten euch nachfolgend ein einfaches Gunkan-Maki Rezept vorstellen für 6 verschiedene Rollen. Natürlich könnt ihr auch Fischsorten welche euch eher weniger gefallen weglassen.

Gunkan-Maki Beispielvideo:

Oshi-Sushi: leckeres Rezept mit Lachs - Sushi selber machen

Wenn man sich einmal Oshi-Sushi näher anschaut, sieht man die Ähnlichkeit zu den Nigiri. Der Aufbau ist theoretisch auch ähnlich, jedoch unterscheidet sich die Zubereitung und auch die Beilagenmenge. Die beliebten Nigiri bestehen meist aus ein bis zwei Belägen, bei Oshi-Sushi hingegen können es bis zu zehn Sorten sein. Vorab können wir schon mal sagen, dass die Zubereitung ein wenig schwieriger ist und ein spezieller Oshi-Sushi-Maker von Vorteil wäre. Jedoch ist dies nicht unbedingt zwingend und lässt sich auch mit anderen kreativen Haushaltsgeständen lösen.

Wir möchten euch vorstellen wie die Zubereitung von Oshi funktioniert und welche Zutaten ihr verwenden könnt. Ebenfalls haben wir euch nochmal ein Grundrezept für Reis aufgeschrieben. Wir haben euch ein leckeres Oshi-Sushi Rezept mit Lachs ausgesucht und möchten euch dieses nachfolgend vorstellen. Viel Spaß beim Nachmachen und viel Erfolg.

Ein kurzes Beispielvideo für Oshi-Sushi

Grundrezept für Sushi-Reis

Auch für Oshi-Sushi benötigen Sie Sushi-Reis, deswegen möchten wir Ihnen noch einmal schnell erklären wie Sie diesen am besten zubereiten können. Beim Oshi-Sushi wird der Reis ein wenig anders als bei Maki-Rollen zubereitet, hier ist die entscheidende Zutat Kombu. Nachfolgend ein Grundrezept für Sushi-Reis der sich für Oshi-Sushi bestens eignet.

Zutaten:

  • 250g Sushi-Reis
  • 2 EL Reisessig
  • 1 TL Zucker
  • 1 Stück Kombu (Braunalge)

Zubereitung:

  • Schritt 1: Vor der Zubereitung ist es wichtig den Sushireis erstmal im kalten Wasser zu waschen, hier reichen 1 bis 2 Minuten vollkommen aus. Mehrmals das Wasser abgießen und kontrollieren ob es sich noch verfärbt. Ist das Wasser klar, können Sie sicher sein, dass die Stärke ausgewaschen ist und der Sushireis für die Weiterverarbeitung bereit ist. Zu guter Letzt können Sie sich ein Sieb zur Hilfe nehmen und den Reis gut abtropfen lassen.
  • Schritt 2: Ist der Reis gewaschen und sauber, muss dieser mit 250 ml Wasser in einem Kochtopf bei mittlerer Hitze aufgekocht werden. Anschließend ein Küchentuch auf den Topf legen und den Deckel wieder darauf setzen. Lassen Sie den Sushi-Reis jetzt bei schwacher Hitze für ca. 15 Minuten quellen.
  • Schritt 3: Während der Reis am quellen ist, kann die Würzmischung vorbereitet werden. Hier für erwärmt man den Reisessig gemeinsam mit dem Zucker und Kombu in einem Topf. Sobald der Zucker sich löst und die Zutaten sich vermischt haben ist die Würzmischung fertig.
  • Schritt 4: Ist der Sushireis fertig gekocht, geben Sie diesen in eine Schüssel und mischen Sie anschließend die Würzmischung unter vorsichtigem Rühren hinein. Wichtig ist es jetzt den Suhsireis auf Zimmertemperatur abkühlen zu lassen. Sobald dieser abgekühlt ist, ist ihr Sushireis bereit um zu ihrem Oshi-Sushi weiterverarbeitet zu werden.

Ist ein Oshi-Sushi-Maker notwendig?

Oshi-Sushi: leckeres Rezept mit Lachs - Sushi selber machen

Theoretisch ist eine Oshibox oder auch ein Oshi-Sushi-Maker sehr wichtig bei der Zubereitung für Oshi-Sushi. Eine Oshibox ist grundsätzlich eine rechteckige Holzform mit Deckel. Dadurch kann man das Oshi-Sushi nicht nur perfekt zubereiten, sondern auch in passende Stücke schneiden. Da Oshi-Sushi theoretisch gepresstes Nigiri ist, kann man auf diese Art von „Hilfsmittel“ eigentlich nicht verzichten. Die Oshi-Sushi-Maker befinden sich in einer Preisklasse von circa 12-40€, hier ist jedem selbst überlassen zu welchem Produkt er greift.

Wem die Investition zu teuer erscheint, kann auch nach einer Alternative suchen. So kann man sich z.B auch eine Box selber bauen und diese als Oshibox verwenden. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die Holzform nicht zu groß ist, Füße an der Unter- und Oberseite hat und das die Box dicht ist. Wir würden dennoch empfehlen zu einem richtigen Oshi-Sushi-Maker zu greifen.

Nigiri Sushi Rezept: zum selber machen mit Lachs - Sushi selber machen

Eine der bekanntesten und tradtionellsten Sushiformen ist Nigiri. Übersetzt heißt diese Art von Sushi auch „Ballen-Sushi“, was auf die Form und Zubereitung von Nigiri zurück zu führen ist. Bei Nigiri-Sushi wird der Reis mit einer Hand zu einer kleinen Rolle gedrückt und anschließend mit Fisch, Meeresfrüchten oder auch Omelett belegt. Grundsätzlich werden für Nigiri keine […]