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Schon „Frushi“ probiert? Sushi mit Obst liegt im Trend

Ein kleiner Frischekick kann bei diesen Temperaturen nicht schaden. Da ist jede Abkühlung willkommen. Passend dazu kommt aus der Sushi-Küche ein neuer Trend. Dieser hört auf den Namen „Frushi“ und bezieht Früchte in die kleinen Köstlichkeiten mit ein. Weiterlesen

Temaki-Sushi: Rezept mit Lachs, Gurke, Avocado 1

Wenn wir uns Temaki Sushi einmal näher anschauen, springt die außergewöhnliche Form direkt ins Auge. Die Temaki werden mit Zutaten wie Reis, Fisch und Gemüse gefüllt und anschließend zu einer Schultüten ähnlichen Form gerollt. Bei Temaki ist die Fischqualität entscheidend, hier sollte man ausschließlich auf frischen und hochwertigen Fisch zurück greifen. Ein Vorteil von Temaki ist die schnelle und unkomplizierte Zubereitung, mit wenig Aufwand können Sie einen wirklichen Hingucker auf jeder Sushiplatte zubereiten. In Japan ist es eine sehr verbreitete Methode Sushi schön, dekorativ und gleich interessant anzurichten. Hier bei uns in Deutschland ist diese Art von Sushi eher unbekannt. Doch wieso eigentlich?

Wir möchten Ihnen in unserem Temaki-Rezept ein leckeres Rezept vorstellen in dem Sie mit einfachen Zutaten eine wirkliche Geschmacksexplosion schaffen können. Es werden Zutaten wie roher Lachs, Gurke und Avocado verwendet. Hier sind die Möglichkeiten jedoch enorm, Temaki kann mit unzähligen Zutaten gefüllt werden.

Nachfolgend möchten wir Ihnen Schritt für Schritt erklären wie Sie Temaki-Sushi selber machen können.

Temaki Sushi

Temaki-Sushi: Rezept mit Lachs, Gurke, Avocado 2

  • 150 g Sushi-Reis (gekocht & gewürzt)
  • 4 Noriblätter
  • 1/2 Avocado
  • 8 Streifen roher Lachs (frisch)
  • 1 Gurke
  • Sesam & Frühlinszwiebeln (Deko)
  1. An aller erster Stelle werden die Zutaten wie Avocado, Lachs und Gurke vorbeitet. Hier für schneiden wir diese in Streifen, damit diese perfekt in unser Temaki passen. Die Frühlingszwiebeln werden in feine Ringe geschnitten.

  2. Anschließend geht es weiter mit dem Nori-Blatt und dem Sushi-Reis. Legen Sie ein Nori-Blatt vor sich und belegen dieses zur Hälfte mit dem gekochten Sushi-Reis. Darauf können Sie jetzt den Sesam streuen und anschließend mit den Zutaten belegen. Nutzen Sie hier für Avocado, etwas Gurke, einen streifen Lachs und ein paar der vorbereiten Ringe der Frühlingszwiebel.
  3. Zu guter Letzt geht es ans Sushi wickeln. Nehmen Sie dafür die linke untere Ecke und umschlagen Sie diese auf die obere rechte Ecke. Durch diesen Vorgang entsteht die “Eistütenform”. Anschließend umschlagen Sie jetzt die Tüte mit dem Teil des Nori-Blattes, welcher nicht mit Reis belegt ist. Haben Sie das Grundgerüst aus Nori-Blatt, Reis und den anderen Zutaten zu einer Temaki-Form gerollt – können Sie diese mit ein paar Reiskörnern verschließen. Auch bei Gunkan-Maki werden Reisstücke als Klebehilfe verwendet.
  4. Sind Ihre Temaki fertig, können Sie diese liegend auf einen Teller oder auch stehend in einem Glas servieren. Reichen Sie dazu noch ein wenig eingelegten Ingwer und Sojasauce.

Für Temaki Sushi können Sie natürlich auch andere Fischsorten wie z.B. Thunfisch oder Makrele verwenden. Natürlich ist es auch möglich andere Gemüsesorten zu benutzen. Als besonders leckere gelten Aubergine, Shiitakepilze und auch Zucchini.

Video damit Sie die Umschlag-Technik für Temaki-Sushi besser sehen können:

Wie isst man Temaki-Sushi?

Viele sind sich unsicher wie Sie die Temaki-Sushi eigentlich essen sollen. Das Essen von Temaki ist gar nicht so kompliziert. Hier für greift man die “Tüte” mit den Händen und beißt vorsichtig kleine Stücke ab. Viele bevorzugen es auch den Inhalt mit Stäbchen zu essen, jedoch gerät hier das Nori-Blatt in Vergessenheit. Also keine Sorge und einfach mit den Händen zupacken. Vergessen Sie nicht Sojasauce, Wasabi und eigelegten Ingwer zu Ihren Temaki-Sushi zu servieren.

Sashimi-Sushi: leckeres und einfaches Rezept 3

Die wohl purste Form von Sushi ist eindeutig Sashimi. Hier wird der rohe Fisch nicht auf dem Reis serviert, sondern ausschließlich mit Gemüse dekoriert. Unter Sashimi versteht man eine beliebte japanische Zubereitungsart von rohem Fisch und Meeresfrüchten. Bei dieser Art von Sushi ist es sehr wichtig auf die Qualität des Fisches zu achten, dieser muss sehr frisch und hochwertig sein. Vewendet werden unterschiedliche Fischsorten, meistens die feinen Fillet-Stücke. Grundsätzlich wird der rohe Fisch serviert, wobei manche Meeresfrüchte auch ab und zu mal gekocht werden vor dem servieren.

Bei Sashimi ist die richtige Zubereitung sehr wichtig, diese spiegelt sich in der Vorbereitung wieder. Die richtige Technik beim Schneiden des Filets ist ebenfalls entscheidend. Wie bereits erwähnt ist der wichtigste Punkt die Fischqualität, denn hier kommt es nur auf den Geschmack und die frische des ungewürzten Fisches an. Serviert wird Sashimi ganz klassisch mit etwas Gemüse, Sojasauce und ein wenig Wasabi.

WIr möchten Ihnen nachfolgend aufzählen welche Fischsorten für Sashimi geeignet sind, was der eigentliche Unterschied zwischen Sushi und Sashimi ist und wie wichtig eiin Hōchō (scharfes japanisches Küchenmesser) bei der Zubereitung ist. Zusätzlich haben wir ein leckeres und traditionelles Sashimi-Rezept für Sie rausgesucht.

Was ist der Unterschied zwischen Sushi und Sashimi?

Grundsätzlich basiert Sushi oder auch Sashimi auf rohem Fisch, deswegen unterscheiden sich diese zwei Sushi-Arten für viele kaum. Serviert werden beide Gerichte identisch und zwar mit Wasabi, Sojasauce und eingelegtem Ingwer. Die herkömmlichen Maki-Rollen werden mit Reis gefüllt, Sashimi hingegen ist eine pure Form von Sushi und es dreht sich alles hauptsächlich um den frischen Fisch. Für viele gilt Sashimi nicht als Hauptspeise, macht dennoch sehr satt. Oftmals werden Sashimi auch als Vorspeise zu normalen Sushi bestellt. Beim Sashimi selber machen ist diese Form von Sushi nicht nur unkomplizierter, sondern meist auch etwas günstiger. Hier sollte man jedoch keinesfalls bei der Fischqualität sparen.

Sashimi

Unter Sashimi versteht man eine beliebte japanische Zubereitungsart von rohem Fisch und Meeresfrüchten

Welche Fischsorten und Meeresfrüchte sind für Sashimi geeignet?

  • Klaffmuschel (Akagai)
  • Eismeergarnele (Amaebi)
  • Meeraal (Anago)
  • Seeohr (Awabi)
  • Riesengarnele (Ebi)
  • Kugelfisch (Fugu) (sehr giftig)
  • Japanische Seriola (Hamachi/Buri)
  • Japanische Flunder (Hirame)
  • Jakobsmuschel (Holaze-gai)
  • Kalmar (Ika)
  • Echter Bonito (Katsuo)
  • Auster (Kaki)
  • Gelbschwanzmakrele (Kanpachi)
  • Gefleckter Pazifikhering (Kohada)
  • Schwertfisch (Me-kajiki)
  • Thunfisch (Maguro/Toro)
  • Elfentantenrüsselmuschel (Miru-gai)
  • Makrele (Saba)
  • Lachs (Sake)
  • Pazifischer Makrelenhecht (Sanma)
  • Japanischer Barsch (Suzuki)
  • Seebrasse (Tai)
  • Riesenkrake (Tako)
  • Aaal (Unagi)

Wie wichtig ist ein Hōchō Messer für die Zubereitung von Sashimi?

Für die Zubereitung von Sashimi ist das Schneiden des Fisches sehr wichtig. Das Fischstück muss in feine Filets geschnitten werden, das schafft man nur mit einem scharfen Messer. Auch für herkömmliches Sushi ist ein geeignetes Messer sehr wichtig, damit die einzelnen Stücke beim Schneiden nicht zerfallen. Wir können Ihnen ein japanisches Hōchō- oder auch Yanagiba Messer empfehlen. Ein gutes Sushi-Messer kann schnell mal über 200€ kosten, doch das ist gar nicht notwendig. Es gibt qualitativ hochwertige Alternativen auch für den kleinen Geldbeutel.

Sashimi-Rezept mit Lachs und Thunfisch

Sashimi-Sushi

Sashimi-Sushi: leckeres und einfaches Rezept 4

  • 400 g frisches Fischfilet (Thunfisch, Lachs, Makrele, Brasse, Wolfsbarsch, Schwertfisch)
  • 1 Gurke
  • 2 Möhren
  • 1 Stück Rettich
  • 1 Nori-Blatt
  • 100 ml Zitronensaft
  • 100 ml Sojasauce
  • 1 EL Zucker
  • 1 Stück frischer Ingwer
  1. Sashimi-Sushi ist viel mehr als nur roher Fisch, hier gibt es auch um die Optik. Deswegen bereiten wir erstmal die Dekoration und auch Sauce vor. Dafür waschen und schälen Sie die Gurke, Möhren und den Rettich. Wie Sie das Gemüse schneiden und dekorieren ist Ihnen selbst überlassen. Am besten eignen sich für Sashimi feine Streifen. Anschließend können Sie das Nori-Blatt ebenfalls schneiden und zur Dekoration dazu geben.
  2. Weiter gehts mit der Sauce, hier für verrühren wir den Zitronensaft gemeinsam mit der Sojasauce und dem Zucker. Anschließend reiben Sie den geschälten Ingwer in feine Scheiben und mischen diesen der Sauce unter. Jetzt die fertige Sashimi-Sauce in Schälchen verteilen und bei Seite stellen.
  3. Fischsorten wie Thunfisch und Schwertfisch haben z.B. keine Gräten, sollte Fischsorten welche Sie verwenden möchten Fischgräten enthalten, sollten diese aus dem Filet rausgezupft werden. In Japan wird der Thunfisch tradtionell in Würfel geschnitten, bei uns hingegen werden dünne Scheiben bevorzugt. Beim Fisch schneiden müssen Sie sich Zeit lassen und darauf achten, dieses ordentlich und schön dünn zu schneiden. Wir können Ihnen für das filetieren ein japanisches Messer empfehlen.
  4. Anschließend den Fisch dekorativ zu dem Gemüse gelegen und anschließend mit der vorbereiteten Sauce servieren.

Sie können natürlich auch andere Fischsorten verwenden, hier bei uns gehören Thunfisch und Lachs zu den gängisten und beliebtesten Fischsorten in Sashimi. Besonders gut schmecken auch Barsch und Makrele. Zu Ihrem Sashimi können Sie auch leckere Meeresfrüchte servieren, diese müssen nicht unbedingt roh sein, sondern können auch gekocht sein. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Hunger!

Inari-Sushi: Frittiertes Sushi-Rezept 5

Wenn wir von frittiertem Sushi reden, gehen viele davon aus, dass einfache Maki-Rollen in die Friteuse geworfen werfen. Doch falsch gedacht, bei Inari-Sushi handelt es sich um frittierte Tofutaschen welche mit einem gefüllten Sushi-Reis befüllt werden. Die frittierten Tofu-Taschen können bereits vorgeschnitten im Zwölferpack gekauft werden. So brauchen diese nicht mehr frittiert zu werden und es muss nur der Sushi-Reis und die Füllung zubereitet werden. Die theoretisch veganen Inari-Sushi, sind besonders beliebt bei Veganern aber auch bei Sushi-Fans die mal etwas Neues ausprobieren möchten.

Es ist gar nicht so schwer das frittierte Sushi selber zu machen, so können sich auch Sushi-Anfänger ruhig an dieses Rezept ran trauen. Für Inari-Sushi werden keine Nori-Blätter benötigt, die Reisfüllung wird in die Abura-Age (frittierte-Tofu-Taschen) gefüllt. Das nachfolgende Inari-Sushi Rezept ist mit japanischen Shiitake Pilzen und Möhren und insgesamt für 6 Stücke.

Inari-Sushi (frittiertes Sushi)

Inari-Sushi: Frittiertes Sushi-Rezept 6

  • 6 Inari-Tofutaschen
  • 7-8 EL Sushi-Reis (fertig)
  • 4-5 Shiitake Pilze (getrocknet)
  • 1 Möhre
  • 2 TL getrocknete Algen (Hijiki)
  • 3 EL Dashi (japanischer Fischsud)
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Reisweinwürzsauce (Mirin)
  1. In diesem Rezept werden wir nicht näher auf die Zubereitung von Sushi-Reis eingehen. Wer kein Grundrezept kennt, findet unsere Anleitung hier.

  2. Für die Vorbereitung der Füllung geben wir erstmal die Pilze für 60 Minuten in warmes Wasser. Währendessen können Sie das Hiijiki für 30 Minuten in kaltes Wasser legen. Nach der EInwirkzeit beides abgießen und bei Seite stellen.

  3. Um eine optimale Größe für die Füllung zu ermöglichen, schneiden Sie die Shiitake-Pilze in feine Würfel. Darauffolgend die Möhre schälen, in Streifen schneiden und dann ebenfalls würfeln.
  4. Sind die Zutaten vorbereitet geben wir diese mit etwas Öl in eine erhitzte Pfanne. Anschließend die Möhrenstücke, Pilze und Hijiki für ca. 1-2 Minuten bei mittlerer Hitze anzubraten.

  5. In einem seperaten Topf vermengen wir das Dashi, Mirin, Tamari und den Zucker. Der Topf muss erhitzt werden, damit sich der Zucker auflösen kann. Darauffolgend geben Sie die fertige Mischung zu den restllichen Zutaten und lassen diese für weitere 5-6 Minuten köcheln.

  6. Jetzt kann der Sesam in einer Pfanne ohne Fett angeröstet werden. Hat der Sesam eine goldfarbende Bräunung, geben Sie diesen zu den restlichen Zutaten. Zu guter Letzt wird der bereits fertige Sushi-Reis zu den köchelnden Zutaten hinzugefügt und vom Herd genommen.

  7. Ein Esslöffel der fertigen Mischung reicht für eine Tofutasche. Diese sollte nur ungefähr zu Hälfte gefüllt sein, damit diese auch wieder geschlossen werden kann und eine fertige Tasche ist.

Fruitshi: süßes Obst-Sushi Rezept 7

Wer eine leckere und süße Alternative zu Sushi sucht, ist mit dem Fruitshi bestens bedient. Unter Obst-Sushi versteht man, Maki ähnliche Rollen welche jedoch aus gesüßtem Milchreis und Obst gerollt werden. Als Nachtisch zu herkömmlichen Sushi ist Fruitshi ein echter Hingucker und schmeckt auch noch sehr gut. Viele gehen davon aus, dass diese sehr schwer zuzubereiten sind, doch falsch gedacht. Die süßen Sushi-Rollen sind gar nicht so schwer selber zu machen. Bei Obst-Sushi sind Ihnen keine Grenzen gesetzt, hier für können die unterschiedlichsten Fruchtsorten verwendet werden, sowie auch leckere süße Saucen.

Wir möchten Ihnen nachfolgend ein einfaches Obst-Sushi-Rezept vorstellen für drei Personen. In der Anleitung finden Sie drei verschiedene Sorten Fruitshi, welche den Maki-, Nigiri und Inside-Out-Rollen ähneln. Sie können natürlich die Zutaten auch beliebig aufstocken oder auch dezimieren, wenn sie mehr oder weniger Fruitshi machen möchten. Viel Spaß beim nachmachen und guten Hunger.

Fruitshi (Obst-Sushi)

Fruitshi: süßes Obst-Sushi Rezept 8

  • 300 g Sushi-Reis
  • 500 ml Wasser
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Salz (getrichen)
  • 230 ml Kokosmilch
  • 1/2 Päkchen Vanillezucker
  • Obst wie Ananas, Erdbeeren, Brombeeren, Mango, Kiwi
  • 4 El Kokosraspeln (goldbraun geröstet in Pfanne)
  • 4 EL Kokosraspeln (normal)
  • Himbeersauce

Süßen Sushi-Reis vorbereiten

  1. An aller erster Stelle müssen wir natürlichen den süßen Milch-Reis für unsere Obst-Sushi vorbereiten. Dieses Rezept unterscheidet sich natürlich von herkömmlichen Sushi-Reis. Doch keine Sorge, dieser ist nicht all zu schwer zuzubereiten.
  2. Hier für werden erstmal Sushi-Reis, Wasser, Zucker und Salz in einen Topf gegeben. Anschließend Deckel drauf und den Herd einschalten. Ist das Wasser aufgekocht, schalten Sie ihren Herd auf eine kleine Stufe und lassen diesen ungefähr 20 Minuten köcheln.
  3. Hat der Reis jetzt vollständig das Wasser aufgenommen und verfügt über eine klebrige und zähe Konsistenz, können wir mit dem nächsten Schritt vortfahren.
  4. In diesem Schritt wird der Sushi-Reis gesüßt und zu einer Art Milchreis. Dafür geben wir jetzt die Kokosmilch und den Vanillezucker dazu. Natürlich müssen die Zutaten gut mit dem Reis vermischt werden, hier für rühren Sie den Reis gut durch und lassen diesen darauffolgend erstmal auskühlen.
  5. Ist der fertige süße Sushi-Reis abgekühlt, stellen wir diesen bei Seite und können mit unseren Zutaten für die Füllung weiter machen.

Süßes Obst-Sushi Rollen

  1. Das Obst muss natürlich auch vorbereitet werden, hier für werden die Ananas in lange Streifen geschniten, die Mango geschält und in dünne Scheiben geschnitte, die Brombeeren werden halbiert, die Kiwi geschält und in dünne Schneiben geschnitten und die Erdbeeren je nach Größe halbiert oder geviertelt. Alternativ können auch Johannisbeeren, Himbeeren, Bananen oder auch frische Feigen verwendet werden.

  2. Sind die Zutaten und der Reis bereit, fahren wir fort mit dem Rollen des Obst-Sushis. Dafür benötigen wir natürlich die Bambusmatte, welche erstmal mit Frischhaltefolie umwickelt wird. Darauf kommen jetzt ca. vier EL des Sushi-Reises und werden zu einer glatten Masse verstrichen. Es ist völlig ausreichend, wenn die halbe Matte mit Reis bedeckt ist.
  3. Jetzt kommt unser Obst ins Spiel, dieses wird durcheinader auf den Reis gelegt. Ähnlich wie bei den Maki-Rollen, rollen wir jetzt mit Hilfe der Matte die Masse zu einer Rolle. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Frischhaltefolie nicht mit eingerollt wird. Jeder hat hier eine unterschiedliche Technik, wie sagt man “Übung macht den Meister”.
  4. Ist die Obst-Sushi Rolle fertig gerollt, fahren wir fort mit unseren Kokosraspeln. Hier vermischen wir die beiden Sorten miteinander und vermischen diese auf der Arbeitsfläche. Anschließend rollen wir unsere fertige Makirolle noch einmal komplett darin. Nach diesem Schritt ist die Rolle fertig zum schneiden und anrichten.

  5. Anstatt Kokosraspeln können auch dünne Mangoscheiben über die fertige Sushi-Rolle gelegt werden. So haben Sie eine farblich bunte Alternative welche sich zu den anderen Rollen unterscheidet und auch sehr schön auf dem Teller aussieht.

  6. Sobald Sie drei verschiedene Obst-Sushi-Rollen haben, können Sie eine Art Nigiri-Sushi aus dem Rest machen. Anstatt Fisch, wird beim Obst Sushi hier für einfach ein Stück Obst auf ein viereckig geformtes Stück reis gelegt.
  7. Eine Rolle entspricht ca. 8 gleichgroßen Maki-Stücken. Benutzen Sie hier ein scharfes Messer damit die Stücke schön ordentlich sind. Zu guter Letzt können Sie ihre drei verschiedenen Obst-Sushi Arten auf einem Teller dekorieren und mit einer leckeren Himbeersauce servieren.

Inside Out Rolls: California Rolls Rezept 9

Bekannt ist jene Form von Sushi unter vielen Namen, darunter Ura-Maki, Inside-Out-Rolls oder auch California-Rolls. Diese Art von Sushi unterscheidet sich von den traditionellen Maki-Rollen, denn das Nori-Blatt befindet sich nicht außerhalb, sondern innerhalb der Sushi-Rolle. Das Nori Blatt welches die Füllung wie Sashimi, Avocado und Gurke umhüllt, wir umgeben von dem Sushi-Reis. Bei den California-Rolls wird der Reis noch mit Fischrogen oder auch Sesamkörner dekoriert. Die Inside-Out-Rollen sind nicht nur sehr lecker, sondern auch eine echte Abwechslung zu den herkömmlichen Maki-Rollen. Wie der Name bereits erahnen lässt, gehören die Inside-Out-Rolls nicht zum traditionellen Sushi, sondern wurden von japanischen Einwanderern in den USA kreiert. Mittlerweile sind die Ura-Maki ein absolutes Muss auf jeder Sushiplatte.

Gerade Anfänger sind meist abgeschreckt von dem Versuch California Rolls selber zu machen. Doch eigentlich ist es gar nicht so schwer, mit ein wenig Übung können auch Anfänger im Handumdrehen Inside-Out-Rolls zubereiten. Wir möchten Ihnen nachfolgend in unserem Inside-Out-Rolls Rezept zeigen, wie Sie in 5 einfachen Schritten Inside-Out-Rolls selber machen können.

Inside Out Rolls: California Rolls Rezept 10

Inside-Out-Rolls (California Rolls)

Inside Out Rolls: California Rolls Rezept 11

Sushi-Reis Zutaten

  • 300 g Sushi-Reis
  • 450 ml Wasser
  • 1 Stück Kombu-Alge (Seetang)
  • 4 EL Reisessig
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zucker

Sonstige Zutaten

  • 50 g Sesamsamen
  • 1 Gurke
  • Salz
  • 1 reife Avocado
  • 8 EL Zitronensaft
  • 300 g Surimi-Sticks
  • 4 Nori-Algen
  • Sojasauce
  • Wasabi
  • eingelegter Ingwer

Sushi-Reis zubereiten

  1. Als Grundbasis für Inside-Out-Rollen benötigen wir Reis. An aller erster Stelle muss dieser gewaschen werden, bis das Wasser klar ist und die in Reis enthaltene Stärke vollständig rausgewaschen ist.

  2. Den Reis gemeinsam mit dem Seetan bei starker Hitze im Wasser aufkochen lassen. Ist das Wasser aufgekocht, muss der Reis jetzt circa 10 Minuten bei kleiner Hitze und zugedeckt quellen. Während diesem Vorgan sollte man den Kochtopf nicht abnehmen. Anschließend können Sie den Kochtopf von der Herdplatte nehmen und den Reis weitere 3-5 Minute ausquellen lassen.
  3. Um dem Sushi-Reis den nötigen Geschmack zu verleihen, kommen jetzt Zutaten wie Reisessig, Salz und Zucker ins Spiel. Hier für muss erstmal der Seetang entfernt werden und der Reis in eine Schüssel gegebn werden. Geben Sie die Mischung von 4 EL Reisessig, 1/2 TL Salz und TL Zucker jetzt auf den Sushi-Reis. Nach diesem Vorgang muss der Reis erstmal auf Raumtemperatur abkühlen.
  4. Anschließen kann der Sesam in einer Pfanne ohne Fett hellbraun geröstet werden. Sieht optisch nicht nur schöner aus, sondern verleiht dem Sushi auch einen leckeren Geschmack.Weiter gehts mit dem Gemüse, und zwar mit den Gurken. Hier für halbieren wir diese und entfernen die Kerne vorsichtig mit einem Löffel. Das Fruchtfleisch schneiden wir jetzt in Streifen. Anschließend können Sie die Gurkenstreifen mit Salz bestreuen und erstmal für 10 Minuten ziehen lassen. Zu guter Letzt müssen die mit Salz bestreuten Gurken mit kalten Wasser abgespült und trocken getupft werden. Auch die Avocado muss vorbeiret werden, und zwar wird diese halbiert, die Kerne entfernt, das Fruschtfleisch in Streifen geschnitten und mit dem Zitronensaft beträufelt.
  5. Für unsere California-Rolls müssen wir jetzt ein Nori-Blatt auf die Bambusmatte legen und mit Sushi-Reis bestreichen. Hier sollte man darauf achten, dass ca. 1 cm Platz am oberen und unteren Rand bleibt. Anders als bei Maki-Rollen, legen Sie jetzt Frischaltefolie auf den Reis und drehen Sie das Nori-Blatt mit der Reisseite auf die Bambusmatte. Jetzt geben Sie auf das untere Drittel des Nori-Blattes die Avocado Streifen, darüber Surimi und oberhalb der Surimi dannn die Gurkenstreifen. Jetzt wie gewohnt mit Hilfe der Sushi-Matte einschlagen und aufrollen. Während dessen die Frischhaltefolie entfernen. Jetzt die fertige Inside-Out-Rolle vorsichtig in dem gerösteten Sesam wälzen. Eine Rolle kann zu circa 6-8 California Rolls geschnitten werden. Unbedingt mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

Weitere California-Rolls Zutaten

Spätestens hier stellt sich die Frage, gibt es auch andere California Rolls Zutaten? Ja gibt es, hier sind keine Grenzen gesetzt. So wird in vielen Inside-Out-Rollen-Rezepten der Sesam am Reis auch durch Fischroggen ersetzt. In vielen Rezepten findet sich auch Mayonaisse in der Füllung. Auch in dem vorgestellten Rezept kann Mayonaisse zusätzlich hinzugefügt werden. Auch vegetarische California Rolls sind momentan sehr gefragt.

 

Chirashi-Sushi: Rezept mit Fisch und Gemüse 12

Übersetzt bedeutet Chirashi-Sushi auch gestreutes Sushi. Wie der Name schon verrät, werden die Zutaten hier nicht in ein Nori-Blatt gerollt, sondern auf dem Reis verstreut. Serviert wird Chirashi-Sushi in einer Schale, ganz anders als herkömmliche Maki oder auch Nigiri. Für diese Form von Sushi werden Zutaten wie Fisch und Gemüse filetiert und geschnitten, anschließend dann auf einer Portion Sushi-Reis angerichtet und serviert. Entscheidend für den Geschmack ist die Fischqualität, hier sollte man darauf achten nur frischen Fisch zu verwenden. Bei Chirashi können auch mehrere Fischsorten kombiniert werden.

Es gibt Chirashi-Sushi in vielen verschiedenen Variatonen mit unterschiedlichen Zutaten. Wir möchten Ihnen nachfolgend ein einfaches und sehr leckeres Chirashi-Rezept aus der japanischen Küche vorstellen. Auch für Anfänger sollte die Zubereitung von Chirashi-Sushi kein Problem sein.

Chirashi-Sushi

Chirashi-Sushi: Rezept mit Fisch und Gemüse 13

  • 1 Tasse Sushi-Reis
  • 6 EL Reisessig
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Gurke
  • 2 Eier
  • Lachs
  • Ikura (Fischroggen)
  • Aonori
  1. Auch für die Chirashi-Sushi benöntigen wir als Grundzutat Sushi-Reis. Wenn Sie bereits ein Grundrezept haben, können Sie dieses für den Sushi-Reis anwenden. Wir haben in unserem Nigiri Rezept noch einmal erklärt wie man den Reis richtig zubereitet und würzt.
  2. Während der Sushi-Reis abkühlt, können die zwei Eier vobereitet werden. Diese gemeinsam miteinander vermischen und auf mittlerer Hitze zu einem Omelette braten. Nach dem das Omelett abgekühlt ist, schneiden Sie dieses in feine Streifen. Verwendet werden die Omelette-Streifen als Topping für Ihr Chirashi-Sushi.
  3. Als nächstes können Sie den Lachs und die Gurke zubereiten. Schneiden Sie den Lachs nicht in all zu große und dicke Stücke, sonden eher in feine Streifen. Den gleichen Vorgang auch bei den Gurken anwenden. Haben Sie die beiden Zutaten verarbeitet geht es zum nächsten Schritt.
  4. Es gibt zwei verschiedene Methoden wie wir jetzt vorgehen können, einmal die gemütliche Methode wo wir den Reis gemeinsam mit den Zutaten in eine Schale geben. Oder die etwas umständlichere Variante in der wir mit Hilfe von einer quadratischen Form den Reis und die Zutaten zu einer geschichteten Form bringen. Hier kann jeder für sich selbst entscheiden.

    Quadratisch geschichtetes Chirashi-Sushi:
    Wenn Sie ihr Sushi zu einer gestapelten Form schichten möchten, dann benötigen Sie eine Form wie z.B. eine Frühstücksbox. Legen Sie diese mit etwas Frischaltefolie aus. Anschließend geben Sie etwas Reis hinein und drücken Sie diesen mit einem Löffel fest. Jetzt können Sie auf die erste Reisschicht etwas Aonri und klein geschnittenen Lachs geben. Auf die Füllung dann wieder eine Schicht Reis geben und mit einem Löffel fest drücken.

    Chirashi-Sushi in einer Schale:
    Wenn Sie ihr Chirashi-Sushi ganz traditonell in einer Schale servieren möchten, wird es ein wenig einfacher. Hier für müssen Sie eine Schicht Reis in die Schüssel geben, anschließend etwas Aori und geschnittenen Lachs. Darauf wieder eine Schicht Reis und es geht zum nächsten Schritt.

  5. Quadratisch geschichtetes Chirashi-Sushi:

    Zu guter Letzt nehmen Sie den Reis langsam aus der Form und servieren diesen auf einem Teller. Jetzt müssen nur noch Zutaten wie Gurke, Lachs-Streifen und Omelettt auf das Chirashi gegeben werden. Als Highlight werden jetzt noch ganz oben Fischroggen auf das Chirashi-Sushi gelegt.

    Chirashi-Sushi in einer Schale:
    Geben Sie Zutaten wie Gurke, Lachs und Omelett auf den Reis in der Schüssel. Anschließend wird das Chirashi-Sushi noch mit Fischroggen garniert.

Natürlich können für Chirashi-Sushi noch viele weitere Zutaten verwendet werden, wir wollten Ihnen mit unserem Rezept nur einen kleinen Anreiz geben. Es gibt Chirashi-Sushi mit den unterschiedlichsten Zutaten. Welche Sie schlussenlich benutzen, ist Ihnen selbst überlassen. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Hunger.

Gunkan-Maki: einfaches Rezept mit 6 Füllungen 14

Eine einfache und leckere Form von Sushi, bieten die Gunkan-Maki. Diese heißen übersetzt auch “Schlachtschiff-Rollen-Sushi”, was auf die Optik zurück zu führen ist. Die Gunkan-Maki lassen sich mit vielen leckeren Zutaten wie Lachs, Makrele, Tobigo, Thunfisch mit Schnittlauch und vielen weiteren Zutaten belegen. Die wohl verbreitetste und traditionelle Art von Gunkan-Maki ist mit Fischrogen oder auch Kaviar. Die Grundbasis bilden Nori-Blatt, Reis und Fisch. Diese Art von Sushi bietet eine sehr gute Alternative für druckempfindliche Füllungen und ist sehr lecker.

Welche Füllung Ihr für euer Gunkan-Maki verwendet möchtet, ist euch selbst überlassen. Es gibt natürlich auch Variatonen in denen diese ausschließlich mit Gemüse belegt werden. Wir möchten euch nachfolgend ein einfaches Gunkan-Maki Rezept vorstellen für 6 verschiedene Rollen. Natürlich könnt ihr auch Fischsorten welche euch eher weniger gefallen weglassen.

Gunkan-Maki

Gunkan-Maki: einfaches Rezept mit 6 Füllungen 15

  • 90 g gekochter Sushi-Reis
  • 2 Nori-Blätter
  • 1 TL Wasabi-Tobigo (Fischroge)
  • 2 TL Lachs-Rogen
  • 30 g roher Lachs
  • 30 g roher Thunfisch
  • 30 g marinierte Makrele
  • 1/2 Jakobsmuschel
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • Soja-Sauce
  • Eingelegter Ingwer
  • Wasabi

Sushi Reis Grundrezept

  1. Wir werden in den ersten vier Schritten noch einmal auf den Reis eingehen, wie man diesen richtig kocht und zubereitet. Wer bereits ein Grundrezept für Sushi-Reis hat, kann diese Schritte überspringen. Die Zutaten für den Sushi-Reis beziehen sich auf 500g, wenn sie jedoch weniger benötigen können sie diese individuell reduzieren.
  2. Als ersten Schritt für unser Gunkan-Maki müssen wir also erstmal den Reis kochen. Vor dem Kochen muss der Reis aber erstmal gründlich ausgewaschen werden um so die vorhandene Stärke zu lösen. Hat man diesen mehrmals gewaschen und das Wasser bleibt klar, können wir zum nächsten Schritt.

  3. Geben Sie anschließend 1 Liter gesalzenes Wasser in einen Topf und warten Sie bis das Wasser aufkocht. Ist das Wasser aufgekocht können Sie den Reis hinzugeben. Nach circa einer Minute können Sie den Deckel auf den Topf legen, den Herd ausschalten und den Topf ungefähr 20 Minuten auf der heißen Platte stehen lassen. Jetzt sollte der Reis gar sein und das restliche Wasser im Topf aufgesogen haben. Wichtig ist es darauf zu achten das der Reis gar, aber dennoch bissfest ist.

  4. Ganz wichtig ist die sogenannte Würzsauce, welche aus Reisessig, Zucker und Salz besteht. Diese wird zum gekochten Reis gegeben und sorgt für den nötigen Geschmack. Während der Reis noch am kochen ist, kann man diese einfach und schnell machen. Hier für werden 6 Esslöffel Reisessig mit 4 Teelöffeln Zucker und 1 1/2 Teelöffeln Salz gemeinsam erhitzt. Haben sich die Zutaten aufgelöst und sind eine Mischung, muss diese auf Zimmertemperatur abkühlen.
  5. Beim nächsten Schritt wird der Reis mit der Würzsauce gemischt. Hier für muss man den fertigen Reis erstmal auf eine Platte oder in eine Schüssel geben. Geben Sie die Würzsauce auf den warmen Reis und vermenge Sie beides miteinander. Bevor es zum nächsten Schritt geht muss jetzt der Reis ersteinmal abkühlen.

Gunkan-Maki Rezept

  1. Für Gunkan-Maki benötigt man die bereits angesprochenen Nori-Blätter. Beim ersten Schritt muss man diese in circa 4 cm lange Streifen schneiden.

  2. Jetzt kommen wir zu den frischen Zutaten. Als erstes beginnen wir mit dem Thunfisch und Schittlauch. Beides fein hacken und miteinander vermischen. Darauffolgend den Lachs, Jakobsmuscheln und die Makrele fein hacken.

  3. Sind die Zutaten vorbereitet nimmt man sich eine Schale und mischt Reisessig mit etwas kaltem Wasser. Vergessen Sie nicht Ihre Hänge mit ein wenig Essigwasser einzureiben.
  4. Nehmen Sie sich ein Brett zur Hilfe, denn hier formen Sie jetzt ca. 15g schwere Reisbälle in einer ovalen Form. Setzen Sie diese auf dem Brett ab und umwickeln Sie diese mit einem Nori-Streifen. Ähnlich wie eine Manschette, sodass sich die Enden überlappen. Der klebrige Reis kann als “Klebstoff” verwendet werden und hält die losen Ende zusammen.

  5. Zu guter Letzt müssen die Gunkan-Maki nur noch mit den vorbereiteten Zutaten gefüllt werden. Entweder gehackter Lachs, Makrele, Jakobsmuschel, Tobigo oder Thunfisch-Schnittlauch.
  6. Serviert werden die Gunkan-Maki mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer. Guten Appetit.

Gunkan-Maki Beispielvideo:

Oshi-Sushi: leckeres Rezept mit Lachs 16

Wenn man sich einmal Oshi-Sushi näher anschaut, sieht man die Ähnlichkeit zu den Nigiri. Der Aufbau ist theoretisch auch ähnlich, jedoch unterscheidet sich die Zubereitung und auch die Beilagenmenge. Die beliebten Nigiri bestehen meist aus ein bis zwei Belägen, bei Oshi-Sushi hingegen können es bis zu zehn Sorten sein. Vorab können wir schon mal sagen, dass die Zubereitung ein wenig schwieriger ist und ein spezieller Oshi-Sushi-Maker von Vorteil wäre. Jedoch ist dies nicht unbedingt zwingend und lässt sich auch mit anderen kreativen Haushaltsgeständen lösen.

Wir möchten euch vorstellen wie die Zubereitung von Oshi funktioniert und welche Zutaten ihr verwenden könnt. Ebenfalls haben wir euch nochmal ein Grundrezept für Reis aufgeschrieben. Wir haben euch ein leckeres Oshi-Sushi Rezept mit Lachs ausgesucht und möchten euch dieses nachfolgend vorstellen. Viel Spaß beim Nachmachen und viel Erfolg.

Oshi-Sushi

Oshi-Sushi: leckeres Rezept mit Lachs 17

  • 400 g gegarter Sushi-reis
  • 1 Noriblatt
  • 400 g frisches Lachsfilet
  • 1 EL helles Sesamöl
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Zitrone
  1. Für Oshi-Sushi wird eine Kastenform benötigt, hier für gibt es spezielle Oshi-Maker. Als Ersatz kann man auch irgendwas kastenförmiges nehmen wie z.B einen Backrahmen. Anschließend diese Form mit Frischhaltefolie auslegen um so später ein verkleben zu vermeiden. Jetzt wird circa die Hälfte des Reises dazu gegeben und gleichmäßig flach gedrückt. Schneiden Sie die Noriblätter in die entsprechende Größe und legen Sie diese auf den flachgedrückten Reis. Darauffolgend kommt der übrige Reis ins Spiel, diesen auf das Nori-Blatt geben und gut andrücken.
  2. Haben Sie den ersten Schritt hinter sich, machen wir weiter mit dem frischen Fisch. Als aller erstes sollte man diesen waschen ud trocken tupfen. Braten Sie den Lachs in heißem Öl für circa 1-2 Minuten scharf an. Achten Sie darauf, dass sie diesen nicht drehen, sondern nur auf einer Seite anbraten. Nach dem Braten muss der Fisch abkühlen und kann anschließend auf den Reis gelegt werden. Decken Sie ihr Oshi-Sushi jetzt mit Klarsichtfolie ab und erschweren dieses mit einem änhlich großen Brett. Jetzt muss Ihr Oshi-Sushi für 45 Minuten im Kühlschrank ruhen.
  3. Nach dem zweiten Schritt, kommen die weiteren Zutaten ins Spiel. Hier für werden die Lachzwieblen in feine Ringe geschnitten. Achten Sie darauf, dass sie nur das Grün der Lauchzwiebel verwenden. Auch die Zitrone muss halbiert werden, darauffolgend sollte man diese in hauchdünne Scheiben schneiden.
  4. Jetzt können Sie ihr Oshi-Sushi aus der Form lösen und dieses auch in mundgerechte Stücke schneiden. Schneiden Sie ihr Oshi-Sushi am besten mit einem scharfen Messer in 8 gleich große Stücke. Zu guter Letzt werden die Lauchzwiebeln gemeinsam mit den Zitronenscheiben zum Oshi-Sushi serviert.

Ein kurzes Beispielvideo für Oshi-Sushi

Grundrezept für Sushi-Reis

Auch für Oshi-Sushi benötigen Sie Sushi-Reis, deswegen möchten wir Ihnen noch einmal schnell erklären wie Sie diesen am besten zubereiten können. Beim Oshi-Sushi wird der Reis ein wenig anders als bei Maki-Rollen zubereitet, hier ist die entscheidende Zutat Kombu. Nachfolgend ein Grundrezept für Sushi-Reis der sich für Oshi-Sushi bestens eignet.

Zutaten:

  • 250g Sushi-Reis
  • 2 EL Reisessig
  • 1 TL Zucker
  • 1 Stück Kombu (Braunalge)

Zubereitung:

  • Schritt 1: Vor der Zubereitung ist es wichtig den Sushireis erstmal im kalten Wasser zu waschen, hier reichen 1 bis 2 Minuten vollkommen aus. Mehrmals das Wasser abgießen und kontrollieren ob es sich noch verfärbt. Ist das Wasser klar, können Sie sicher sein, dass die Stärke ausgewaschen ist und der Sushireis für die Weiterverarbeitung bereit ist. Zu guter Letzt können Sie sich ein Sieb zur Hilfe nehmen und den Reis gut abtropfen lassen.
  • Schritt 2: Ist der Reis gewaschen und sauber, muss dieser mit 250 ml Wasser in einem Kochtopf bei mittlerer Hitze aufgekocht werden. Anschließend ein Küchentuch auf den Topf legen und den Deckel wieder darauf setzen. Lassen Sie den Sushi-Reis jetzt bei schwacher Hitze für ca. 15 Minuten quellen.
  • Schritt 3: Während der Reis am quellen ist, kann die Würzmischung vorbereitet werden. Hier für erwärmt man den Reisessig gemeinsam mit dem Zucker und Kombu in einem Topf. Sobald der Zucker sich löst und die Zutaten sich vermischt haben ist die Würzmischung fertig.
  • Schritt 4: Ist der Sushireis fertig gekocht, geben Sie diesen in eine Schüssel und mischen Sie anschließend die Würzmischung unter vorsichtigem Rühren hinein. Wichtig ist es jetzt den Suhsireis auf Zimmertemperatur abkühlen zu lassen. Sobald dieser abgekühlt ist, ist ihr Sushireis bereit um zu ihrem Oshi-Sushi weiterverarbeitet zu werden.

Ist ein Oshi-Sushi-Maker notwendig?

Oshi-Sushi: leckeres Rezept mit Lachs 18Theoretisch ist eine Oshibox oder auch ein Oshi-Sushi-Maker sehr wichtig bei der Zubereitung für Oshi-Sushi. Eine Oshibox ist grundsätzlich eine rechteckige Holzform mit Deckel. Dadurch kann man das Oshi-Sushi nicht nur perfekt zubereiten, sondern auch in passende Stücke schneiden. Da Oshi-Sushi theoretisch gepresstes Nigiri ist, kann man auf diese Art von “Hilfsmittel” eigentlich nicht verzichten. Die Oshi-Sushi-Maker befinden sich in einer Preisklasse von circa 12-40€, hier ist jedem selbst überlassen zu welchem Produkt er greift.

Wem die Investition zu teuer erscheint, kann auch nach einer Alternative suchen. So kann man sich z.B auch eine Box selber bauen und diese als Oshibox verwenden. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die Holzform nicht zu groß ist, Füße an der Unter- und Oberseite hat und das die Box dicht ist. Wir würden dennoch empfehlen zu einem richtigen Oshi-Sushi-Maker zu greifen.

Nigiri Sushi Rezept: zum selber machen mit Lachs 19

Eine der bekanntesten und tradtionellsten Sushiformen ist Nigiri. Übersetzt heißt diese Art von Sushi auch “Ballen-Sushi”, was auf die Form und Zubereitung von Nigiri zurück zu führen ist. Bei Nigiri-Sushi wird der Reis mit einer Hand zu einer kleinen Rolle gedrückt und anschließend mit Fisch, Meeresfrüchten oder auch Omelett belegt. Grundsätzlich werden für Nigiri keine Nori-Blätter verwendet, jedoch benutzt man manchmal kleine Nori-Streifen um Reis und Fisch beisammen zu halten.

Die meisten Nigiri-Rezepte sind mit Maguro (Thunfisch), Ama Ebi (süßschmeckende Garnele) oder Tamagoyaki (japanisches Omelett). Wir möchten euch nachfolgend ein traditonelles Rezept vorstellen, welches Lachsfilet als Hauptzutat für die Nigiri beinhaltet. Dieses Rezept ist auch für Sushi-Anfänger leicht nachzumachen. Wir erklären Ihren alles ausführlich von den Zutaten bis hier zur Anleitung. Viel Spaß und viel Erfolg beim Nigiri machen.

Nigiri-Sushi

Nigiri Sushi Rezept: zum selber machen mit Lachs 20

  • 500 g Sushireis
  • 1/2 TL Salz
  • 6 EL Reisessig
  • 4 TL Zucker
  • 1 l Wasser
  • 500 g Lachsfilet (Sushiqualität)
  • 1 EL Wasabi
  1. Die Grundbasis von fast allen Sushiformen wird von Reis gebildet. Als ersten Schritt für unser Nigiri müssen wir also erstmal den Reis kochen. Vor dem Kochen muss der Reis aber erstmal gründlich ausgewaschen werden um so die vorhandene Stärke zu lösen. Hat man diesen mehrmals gewaschen und das Wasser bleibt klar, können wir zum nächsten Schritt.

  2. Geben Sie anschließend 1 Liter gesalzenes Wasser in einen Topf und warten Sie bis das Wasser aufkocht. Ist das Wasser aufgekocht können Sie den Reis hinzugeben. Nach circa einer Minute können Sie den Deckel auf den Topf legen, den Herd ausschalten und den Topf ungefähr 20 Minuten auf der heißen Platte stehen lassen. Jetzt sollte der Reis gar sein und das restliche Wasser im Topf aufgesogen haben. Wichtig ist es darauf zu achten das der Reis gar, aber dennoch bissfest ist.

  3. Ganz wichtig ist die sogenannte Würzsauce, welche aus Reisessig, Zucker und Salz besteht. Diese wird zum gekochten Reis gegeben und sorgt für den nötigen Geschmack. Während der Reis noch am kochen ist, kann man diese einfach und schnell machen. Hier für werden 6 Esslöffel Reisessig mit 4 Teelöffeln Zucker und 1 1/2 Teelöffeln Salz gemeinsam erhitzt. Haben sich die Zutaten aufgelöst und sind eine Mischung, muss diese auf Zimmertemperatur abkühlen.

  4. Beim nächsten Schritt wird der Reis mit der Würzsauce gemischt. Hier für muss man den fertigen Reis erstmal auf eine Platte oder in eine Schüssel geben. Geben Sie die Würzsauce auf den warmen Reis und vermenge Sie beides miteinander. Bevor es zum nächsten Schritt geht muss jetzt der Reis ersteinmal abkühlen. Ist der Reis abgekühlt muss man diesen mit angefeuchteten Händen zu kleinen Mundgerechten Häppchen formen.
  5. Haben Sie nun die mundgerechten Reisformen vor sich liegen, können Sie mit dem Lachsfilet weiter machen. Das Lachsfilet sollte ein weniger größer sein als die Sushi-Stücke, also etwa 2 x 5 cm große Stücke. Sind die Lachsstücke fertig können diese mit ein wenig Wasabi bestrichen werden. Jetzt können Sie den Fisch auf den Nagiri platzieren. Achten Sie dabei darauf den Fisch fest genug darauf zu platzieren, jedoch soll dieser nicht zusammen fallen und seine Form behalten.
  6. Zu guter letzt können Sie Ihre fertigen Nigiri stolz auf einer schönen Platte präsentieren. Zusätzlich kann man den Teller auch mit Gemüse wie Frühlingszwiebeln, Karottenstreifen oder auch Kürbis dekorieren.

Ganz traditionell können Sie zu Ihrem Nigiri Sojasauce, Wasabi und eingelegten Ingwer servieren. Ob Sie diese mit Stäbchen oder auch per Hand essen, ist Ihnen selbst überlassen. Während dem Essen sollte man nur die Fischseite der Nigiri in Sojasauce tunken, da der Reis sich zu schnell vollsaugt und auch eventuell die Form dadurch zerbricht.

Es gibt natürlich viele weitere Nigiri-Rezepte, mit Zutaten wie z.B Avocado, Gemüse oder auch anderen Fischsorten wie Thunfisch und Tintenfisch. Wir wollten Ihnen ein klassisches Rezept vorstellen aus dem sie natürlich auch etwas kreatives machen können.

Wenn Sie öfters Reis machen, ganz egal ob Sushi-Reis oder auch herkömmlichen Reis. Können wir ihnen unbedingt einen Reiskocher empfehlen, dieser verhindert das Anbrennen und erspart auch eine menge Arbeit.